Die Öffentlichkeit war einst Leitkonzept und Verheißungsmotiv der Aufklärung. Besonders in den neuen Medien scheint die Öffentlichkeit jedoch vergiftet. Das Material der Aufklärung ist ermüdet. Ist sie deshalb aber auch gescheitert? Martin Dürnberger macht neugierig auf das Thema der diesjährigen Salzburger Hochschulwoche.

Peter Kirchschläger hat in seinem Beitrag vom 20. März d. J. überzeugende Argumente gegen das Postulat vorgelegt, technologische Systeme könnten moralfähig sein. Christian Feichtinger fügt ein weiteres Argument hinzu: Technologie ist unfähig zu Emotionen. Diese aber sind Grundbedingung praktischer Vernunft.

Was passiert, wenn jüdische, muslimische und christliche Theologinnen gemeinsam ihre Heiligen Schriften diskutieren? Hannah Döhnert berichtet von der interreligiösen Tagung der „Europäische Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen“ (ESWTR), die im November 2016 auf Schloss Rauischholzhausen stattfand.

Von Afrika-Erfahrungen als Bibliolog-Trainerin in Tanzania berichtet Maria Elisabeth Aigner (Graz). Die Differenzerfahrungen zwischen Europa und dem Afrika südlich des Äquators, aber auch zwischen dem „Innen“ kirchlicher Räume und dem „Außen“ der Gesellschaft in Tanzania führen sie auf eine Spurensuche eigener und afrikanischer Identität.