Sebastian Pittl skizziert geschichtliche und ideologische Hintergründe und Wurzeln von aktuellen rechtsextremen Gruppierungen und Bewegungen. In der französischen Nouvelle Droite rund um ihre Gallionsfigur Alain de Benoist (*1943) findet er Anknüpfungspunkte, aber auch Kritikmöglichkeiten. Und er blickt auf die Querverbindungen zum Christentum.

Dominik Gautier erinnert an den Kulturtheoretiker Stuart Hall und seine Bedeutung für eine rassismuskritische theologische Ethik. Diese Ethik lässt sich nicht festlegen, sondern sucht die Irritation des „Eigenen“. Zugleich stellt er hiermit ein Anliegen des „Netzwerks antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie“ (narrt) vor, das an der Evangelischen Akademie zu Berlin gegründet wurde.

Immer wieder steht die DİTİB, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, im Fokus der Öffentlichkeit, wenn es in Deutschland um den Islam und die Türkei geht. Theresa Beilschmidt erläutert die geschichtliche Entwicklung von DİTİB und die aktuellen Probleme für den Dialog mit dem Islam aus der Türkei.