Viele Menschen sehen in stärkerer Abschottung und Abgrenzung die Lösung globaler Probleme. Dabei verroht auch das öffentliche Gespräch immer mehr. Aber nicht ein neuer Kulturkampf ist der Ausweg, sondern Anerkennung und Teilhabe. Das muss in Gottes Namen verteidigt werden gegen eine ausgrenzende Wirtschaft und populistische Hetze. Von Stefan Seidel.

Wie soll sich der Staat gegenüber den Religionsgemeinschaften in Zeiten religiöser Individualisierung und Pluralisierung verhalten? Aus der Schweizer Perspektive, aber mit Relevanz auch für andere religionsrechtliche Situationen reflektiert Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, die vielfältigen Implikationen des Anerkennungsbegriffs.