Ein Projektteam von Theologinnen aus dem Kreis der Jungen AGENDA ist auf der Suche nach Erzählungen von Menschen, die die akademische Theologie verlassen haben. Nach einer ersten Veröffentlichung im September 2021 unter dem Motiv „unsichtbares Scheitern“ kam es zu einer partiellen Neuformulierung der Projektskizze; inzwischen läuft das Projekt unter dem Titel „Leerstelle“. Mehrere Erzählungen sind dem Team daraufhin zugegangen, die erste wurde im April 2022 veröffentlicht. Die Autorin dieses neuen Beitrags möchte anonym bleiben.

Viele Menschen sehen in stärkerer Abschottung und Abgrenzung die Lösung globaler Probleme. Dabei verroht auch das öffentliche Gespräch immer mehr. Aber nicht ein neuer Kulturkampf ist der Ausweg, sondern Anerkennung und Teilhabe. Das muss in Gottes Namen verteidigt werden gegen eine ausgrenzende Wirtschaft und populistische Hetze. Von Stefan Seidel.

Wie soll sich der Staat gegenüber den Religionsgemeinschaften in Zeiten religiöser Individualisierung und Pluralisierung verhalten? Aus der Schweizer Perspektive, aber mit Relevanz auch für andere religionsrechtliche Situationen reflektiert Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, die vielfältigen Implikationen des Anerkennungsbegriffs.