Zum 50. Mal jährt sich 2021 der Todestag der Dichterin Gertrud von le Fort (11.10.1876 – 01.11.1971). Zwar lassen sich zahlreiche ihrer Novellen in Insel-Ausgaben auf Antik- und Flohmärkten finden, dazu gibt es immer wieder die ein oder andere Neuauflage – doch es ist still geworden um sie. Zu Unrecht meint Andreas Matena.

Nicht nur das „Ich“, sondern auch das „Wir“ entwickelt die eigene Identität im Gespräch mit Anderen und durch erzählte Geschichte. Welche Rolle spielt dabei die Religion? Wie war dies im Mittelalter? Und was kann eine heterogene und mulitkulturelle Gesellschaft heute daraus lernen? Religiöse Pluralität und die Aufgabe der Kirchengeschichte erläutert Angela Berlis.