Nicht nur das „Ich“, sondern auch das „Wir“ entwickelt die eigene Identität im Gespräch mit Anderen und durch erzählte Geschichte. Welche Rolle spielt dabei die Religion? Wie war dies im Mittelalter? Und was kann eine heterogene und mulitkulturelle Gesellschaft heute daraus lernen? Religiöse Pluralität und die Aufgabe der Kirchengeschichte erläutert Angela Berlis.

Was lässt sich heute von Martin Luther lernen? Henning Klingen traf Jan-Heiner Tück und Christian Danz. Die beiden Theologen organisieren die heute in Wien beginnende Tagung  „Martin Luther im Widerstreit der Konfessionen“. Sie sprechen über Luther, die Bedingungen glückender Ökumene, reiben sich am Kirchenbild und Tück wundert sich über lobende Worte gegenüber „Dominus Iesus“ aus dem Mund seines evangelischen Kollegen.

Gott im Osten? Ostdeutschland ist ein theologisches Zukunftslabor. Christinnen und Christen leben dort als Minderheit in einer nicht nur multireligiösen, sondern auch multisäkularen Gegenwart. feinschwarz.net fragt in einer dreiteiligen Reihe nach, wie dieser gesellschaftliche Kontext die Theologie verändert. Heute berichtet der Theologieprofessor und Dominikaner Ulrich Engel aus Berlin.