In der Nacht vom 9. auf den 10. November vor dreißig Jahren fiel die Berliner Mauer. Seitdem gibt es Ost-West-Debatten, in denen munter deutsch-deutsche Identitäten zitiert werden. Hinter diesen kann man sich verschanzen – oder sie kreativ durchbrechen. Das schlägt der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Reißmann vor.

Dominik Gautier erinnert an den Kulturtheoretiker Stuart Hall und seine Bedeutung für eine rassismuskritische theologische Ethik. Diese Ethik lässt sich nicht festlegen, sondern sucht die Irritation des „Eigenen“. Zugleich stellt er hiermit ein Anliegen des „Netzwerks antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie“ (narrt) vor, das an der Evangelischen Akademie zu Berlin gegründet wurde.