Wie sieht es mit den kirchlichen Internet-Auftritten aus? An wen richten sie sich? Ute Leimgruber fragt nach dem Ziel der Homepages – und blickt kritisch auf die Präsenz von zu viel Eigenlob im Vergleich zur Beschäftigung mit aktuellen Themen. Wäre das Internet nicht eine Chance, sich intensiv mit den Zeichen der Zeit auseinanderzusetzen?

Vernetzungen zwischen rigiden (oft privaten) sich christlich verstehenden Gruppen und Medien mit Gruppen und Medien der Intellektuellen Rechten lassen sich schon lange im Internet beobachten. Der Frage, warum bestimmte Frömmigkeitsstile und extrem rechte Einstellungen offenbar miteinander harmonieren, geht Sonja Angelika Strube (Universität Osnabrück) wissenschaftlich nach.[1]