Wenn die katholische Kirche in der Missbrauchs-Problematik und den strukturellen Problemen, in denen sexualisierte Gewalt und geistlicher Missbrauch begünstigt werden, Veränderungen anstoßen will, braucht sie das Bewusstsein einer lernenden Organisation. Entschiedene Maßnahmen sind dazu unerlässlich, wie der Beitrag von Inge Tempelmann zeigt.

Ein Seminarist hat sein Priesterseminar als Ort von Disziplinarmacht analysiert. Auf feinschwarz.net folgte eine Debatte um Priesterseminare und Priesterausbildung. Julia Lis führt die Diskussion weiter. Warum unterwerfen sich Seminaristen eigentlich freiwillig diesem System? Die Analysen sind um den Aspekt der „Pastoralmacht“ zu ergänzen.