Mit seinem Essay entlarvt der Freiburger Theologe Magnus Striet theologische Unzulänglichkeiten im Umgang mit der aktuellen Pandemie. Und er verweist auf die unausweichliche Bestimmung von Gnade und Natur, in der sich für die katholische Kirche das Verhältnis zur Moderne zu klären hat. Eine Würdigung von Wolfgang Beck.

Moderne und effektive Formen der zentralisierten Leitung identifiziert Annette Jantzen in der Konzeption des römischen Papsttums. Es fand unter Papst Johannes Paul II., der 2020 vor hundert Jahren geboren wurde, seinen Höhepunkt. Im Mai wird der 100. Geburtstag dieses Wendepapstes begangen werden. Damit kann auch das Paradox zwischen Moderne und Antimoderne in seinem Ponfitikat neu in den Blick kommen.