In Krisen haben die Kirchen nicht nur die vielfach geforderten Deutungen, sondern auch rituelle Ausdruckmöglichkeiten als Ressource zur Bewältigung. Seit zehn Wochen feiern die Kirchen in Leipzig gemeinsam mit dem Institut für Praktische Theologie „Klagezeit. Hören, Schweigen, Beten in Zeiten der Pandemie“. Eine Reflexion über die bisherigen Erfahrungen.

Mit seinem Essay entlarvt der Freiburger Theologe Magnus Striet theologische Unzulänglichkeiten im Umgang mit der aktuellen Pandemie. Und er verweist auf die unausweichliche Bestimmung von Gnade und Natur, in der sich für die katholische Kirche das Verhältnis zur Moderne zu klären hat. Eine Würdigung von Wolfgang Beck.

Religiöse Stimmen zur Corona-Pandemie sind vielfältig und werden von den Medien mit unterschiedlicher Aufmerksamkeit bedacht. Tobias Balle zeigt Verbindungen zwischen lauten rechtsnational ausgerichteten Bewegungen und religiösen Corona-LeugnerInnen auf, die versuchen in der Corona-Pandemie ihre christlich-fundamentalistischen Ansichten zu verbreiten.