Papst Franziskus beklagt, nicht nur bei seinem Besuch auf Lampedusa, eine „Globalisierung der Gleichgültigkeit“, wir haben uns an das Leiden der Anderen gewöhnt, es ist nicht unsere Sache. Ein/e Christ/in darf sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen, glaubt Martin Wrasmann und plädiert für einen Haltungswechsel.

Matthias Möhring-Hesse setzt sich mit dem „Kirchenpapier“ „Unheilige Allianz“ der AfD auseinander. Er zeigt auf, wie hier rechtspopulistisch agiert wird: durch Polarisierung, fundamentalistische Bibelauslegung und Monopolisierung der Wahrheit. Eine Herausforderung für die Kirchen.

Der Evangelische Kirchentag gehört seit 1949 zu den großen protestantischen Institutionen, die Plattformen für gesellschaftliche und kirchliche Diskussionen bietet und teilweise über 100.000 Teilnehmer*innen für Gottesdienste, Diskussionen, Vorträge und Bibelarbeiten zusammenbringt. Neben den wechselnden Kirchentagspräsident*innen steht mit Prof.in Dr. Julia Helmke eine Theologin an der Spitze der Zentrale des Kirchentages in Fulda.
Ein Interview von Wolfgang Beck

Was bringt es, wenn eine ganze Universität sich mit einem einzigen Buch auseinandersetzt? August H. Leugers-Scherzberg und Katharina Peetz stellen vor, warum und wie die Universität des Saarlandes im Jahr 2018 „Selbstbesinnung und Selbstkritik“ von Herbert Wehner liest. Dabei diskutiert die Professorin mit dem Techniker, brechen Menschen aus einem Escape Room aus oder führen am Tag der offenen Tür Zwiegespräche in der Fahrradrikscha.