Dass Kinder nicht nur „säkular“ sprechen, sondern in „anderen Maßstäben“ denken lernen, dafür plädiert Christine Funk und ruft zur Solidarität aller auf, die eine „Beziehung“ zum Paradies als einem Ort der Gemeinsamkeit in Frieden haben. Inspiriert hat sie dazu die Weiterbildung „Muslimische Potenziale in der Sozialen Arbeit“ an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen und eine Podiumsveranstaltung „Yalla Neutralität“ in der Walter-Gropius-Schule in Berlin, die von  Schüler*innen der Oberstufe und ihren (Religions-)Lehrer*innen  organisiert wurde.

Humor ist nicht unbedingt das, was man als erstes mit der katholischen Kirche verbindet. Zugleich gehört aber Karneval bzw. Fasching gerade zu den katholischen Traditionen dazu. Einer, der Theologie und Kabarett verbindet, ist der österreichische Kabarettist und Religionslehrer Stefan Haider. Im Interview mit Johann Pock nimmt er Stellung zum persönlichen Glauben, was in der Sündenfallerzählung der wahre Knackpunkt ist und was er an seiner Kirche liebt.

Claudia Gärtner zeigt, dass herkömmliche Unterrichtsmodelle zum Thema „Kirche“ nicht mehr greifen. Christlicher Glaube hat auch eine kirchliche Dimension. Doch wie kann das in den Religionsunterricht einfließen? Für die Lehrkräfte wird es zum fast unmöglichen Spagat.

Konfessioneller Religionsunterricht in gemischten Lerngruppen wirft schon durch seine Existenz Fragen auf. Machen Unterschiede Unterschiede? Die jüngst unter diesem Titel erschienene Studie präsentiert zentrale Ergebnisse empirischer Forschung. Klaus Kießling, einer der Autoren, stellt sie vor und ordnet sie in ihren schulischen und religionspädagogischen Zusammenhang ein.