Einmischung ist Programm: Politische Arbeit katholischer Frauen in der Schweiz

Einmischung ist Programm. Katholische Frauen engagieren sich politisch, feministisch, sachorientiert, streitbar, demokratisch und international vernetzt. Ein Interview über die politische Arbeit des SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund mit Simone Curau-Aepli.

Frau Curau-Aepli, drei Sätze zu Ihrer Person?
Ich bin 54 Jahre alt, seit 32 Jahren mit meinem Mann Beat verheiratet und habe vier erwachsene Kinder. Das fünfte Kind ist unsere Firma, Curau AG, die seit gut 25 Jahren blasbare Dämmstoffe verarbeitet, unterdessen mit drei Geschäftsstellen in der ganzen Schweiz. Seit meiner Jugend engagiere ich mich in Kirche, Gesellschaft und Politik und habe in meinem freiwilligen Engagement viel gelernt und erfahren, was ich heute gewinnbringend in meine vielfältige Arbeit einbringen kann.

Zu Ihren Engagements gehört die Tätigkeit im Verbandsvorstand des SKF, des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes. Wie versteht sich Ihr Verband selbst?
Der Dachverband versteht sich sowohl als Mitglieder- wie auch als Interessenverband und bringt sich aktiv in Gesellschaft, Kirche und Politik ein. Wir nehmen Themen auf, die Frauen im Besonderen betreffen oder Themen, für die wir unsere Mitglieder sensibilisieren wollen.

Politik und Verbandsarbeit

Sie stehen für das Ressort Politik des SKF. Wie arbeitet Ihr Verband?
Wir aktualisieren viermal jährlich die politische Agenda des SKF. Dazu beobachten wir die Vernehmlassungen, Initiativen, Referenden und Geschäfte im eidgenössischen Parlament. Bei Themen, die wir wichtig finden, erarbeiten wir eigene Positionen. Manchmal vernetzen wir uns auch mit anderen Organisationen, wenn es inhaltlich passt. 2014 haben wir unter anderem eine eigene Vernehmlassung zur Altersvorsorge 2020 erarbeitet und unsere Position zum gemeinsamen Sorgerecht kommuniziert.

Sie sind also ganz nah dran an den Themen, welche die Politik vorgibt. Setzen Sie auch eigene Themen?
Wir bearbeiten auch proaktiv Themen und Projekte aus Kirche und Gesellschaft. Das ist aktuell das Thema „Leihmutterschaft“. Dazu wird ein eigenes Positionspapier erarbeitet, das dann im Verbandsvorstand diskutiert und verabschiedet wird. Oder wir beteiligen uns als Verband an den Unterschriftensammlungen zum Referendum zum FMedG, dem FortpflanzungsMedizinGesetz und der Konzern-Verantwortungs-Initiative. Dann gilt es natürlich, diese Positionen und Aktionen über verschiedene Medien zu verbreiten, sowohl intern in unserem Verband, wie auch nach aussen.

Was bewegt die katholischen Frauen in der Schweiz im Blick auf politische Fragen besonders?
Im gesellschaftspolitischen Bereich sind es die bioethischen Fragen, die sich zu Beginn und am Ende des Lebens stellen. Diese stehen für den Dachverband zuoberst auf der Agenda. Jene zu Beginn des Lebens, wie Geburtenregelung, Prä-Natal-Diagnostik und Prä-Implantations-Diagnostik, Abtreibung oder Leihmutterschaft, betreffen Frauen besonders. Sie werfen grundlegende ethische Fragen auf. Gerade in diesen Fragen finden wir auch Gehör. Hier wird dem SKF auch eine hohe Kompetenz zugestanden.

Im gesellschaftspolitischen Bereich sind es die bioethischen Fragen, die sich zu Beginn und am Ende des Lebens stellen. … Gerade in diesen Fragen finden wir auch Gehör.

Wie transportieren Sie Ihre Themen zu den politischen Verantwortlichen?
Direkte Gespräche mit Politikerinnen und Politikern sind für uns sehr wichtig. Ein Gespräch braucht immer auch eine persönliche Beziehung und diese muss mit Politikerinnen und Politikern ständig gepflegt werden, nicht erst, wenn konkrete Lobbyarbeit ansteht. Grundsätzlich stehen wir mit unserer Haltung den mitte-links-Parteien eher näher als den Rechtsbürgerlichen. Gespräche mit Politikerinnen und Politikern aus dem christlich-sozialen Lager sind teilweise institutionalisiert, das hat aber auch mit meiner Person zu tun. Ich komme aus diesem Milieu.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang unsere Kooperation mit Frauenverbänden und Gleichstellungsorganisationen. Wir versuchen, bei bestimmten Anliegen, z.B. Altersvorsorge oder Lohngleichheit, mit einer Stimme zu reden.

Wo sehen Sie den Erfolg Ihrer Arbeit?
Erfolgreich sind wir meines Erachtens dann, wenn sich unsere Mitglieder – und darüber hinaus natürlich auch andere Personen – aufgrund unserer Argumente vertieft mit den Themen auseinander setzen. Wenn sie sich dann fundiert dazu äussern, wenn sie sich z.B. an den politischen Diskussionen vor Abstimmungen beteiligen, eigene Veranstaltungen planen oder sich in der Öffentlichkeit einbringen, dann ist das auch ein Erfolg unserer Arbeit.

Arbeit an heissen Eisen

Eines der aktuellen politischen Themen in der Schweiz ist die Präimplantationsdiagnostik (PID). Wo lagen und liegen die Herausforderungen in der Schweiz?
Am 14. Juni 2015 hat das Schweizer Stimmvolk als zweitletztes Land in Europa mit überraschend deutlicher Mehrheit der Verfassungsänderung zugestimmt. Damit ist es möglich, PID anzuwenden.

Sie sagen „überraschend“, warum? Haben Sie ein anderes Ergebnis erwartet oder erhofft?
Ich habe die Zustimmung erwartet und erhofft, aber die Deutlichkeit hat mich überrascht. Von vielen Leuten wurde der Entscheid als „Dammbruch“ bezeichnet, was es vermutlich auch ist. Zudem ist es grundsätzlich einfacher, etwas ganz zu verbieten, als sich über Details auf Gesetzesstufe einigen zu müssen. Das ist bei PID so ähnlich wie bei anderen Fragen, beispielsweise bei der Legalisierung von Cannabis.

Sie haben also eine mittlere Position?
Die medizinischen Fortschritte sind beides: Segen und Fluch. Dürfen wir alles, was wir können auch tun? Viele Betroffene und Angehörige sind damit überfordert, dass sie Entscheidungen über Leben und Tod fällen dürfen, sollen, müssen. Ich denke, dass die Entscheidung für oder gegen die PID für viele Menschen ein Dilemma darstellt, da damit einerseits die Überlebenschance von Embryonen erhöht wird, andererseits überzählige Embryonen entstehen, die vielleicht nie in den Mutterleib eingepflanzt werden.

Die medizinischen Fortschritte sind beides: Segen und Fluch.

Wie thematisieren Sie die PID-Thematik innerhalb des SKF?
Ergänzend zu einer Theologin arbeitet seit Anfang Jahr eine Bioethikerin im Team auf der SKF-Geschäftsstelle, was für uns ein grosser Gewinn ist. Sie erarbeitete die Grundlagen zur Entscheidungsfindung zur PID. Der Verbandsvorstand hat sich dann an einer Klausurtagung intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und die Positionierung zur PID definiert.
Als Begleitmassnahme zur Kommunikation in unserem Verbandsblatt Qu(elle) und unserem Newsletter haben wir einen Online-Meinungsfinder geschaffen, wo jede und jeder anhand von sechs Fragen die eigene Haltung zur PID prüfen kann.
An der Delegiertenversammlung haben wir PID dann als Schwerpunktthema gewählt und die rund 240 anwesenden Frauen mit einem Fachreferat und der Position des SKF konfrontiert. Anhand eines Fragebogens konnte jede Teilnehmerin ihre Haltung zum FMedG äussern.

Welche Position vertritt der SKF heute?
Die Rückmeldungen aus dem Fragebogen bestärkten uns darin, dass unsere mittlere Position, die „orange Position“ von unseren aktiven Mitgliedern grossmehrheitlich mitgetragen wird. Diese heisst: Ja zur Verfassungsänderung, also Ja zur Ermöglichung von PID, aber Nein zum vorliegenden Ausführungsgesetz. Damit das Schweizer Stimmvolk auch zum FMedG Stellung beziehen kann, unterstützen wir das aktuelle Referendum. Dieses kommt zustande, wenn innert 100 Tagen 50‘000 Unterschriften gesammelt werden. Wird das FMedG dann in der Volksabstimmung abgelehnt, muss das Parlament eine neue Vorlage ausarbeiten und wir können unsere Vorschläge aktiv einbringen.

Echos

Welches Echo finden Sie in Kirche, Gesellschaft und Politik?
Der SKF hat sich seit jeher um eigenständige Positionen und fundierte Argumentationen bemüht, die sich in regelmässigen Abständen auch von der Haltung der Amtskirche unterscheiden. Dies interessiert die Medien natürlich, die uns dann Gelegenheiten bieten, unsere Haltungen einer breiten Öffentlichkeit zu kommunizieren. Dadurch gewinnt der SKF an Profil. Wir stellen auch fest, dass Umweltorganisationen und Hilfswerke uns gerne im Boot haben für politische Aktionen. Wir sind darin aber zurückhaltend, da wir nicht nur Trittbrettfahrerinnen sein wollen. Uns ist es wichtig, die Themen mit der notwendigen Sorgfalt auch nach innen zu kommunizieren, zu den eigenen Mitgliedern.

Wir nehmen explizit die Frauensicht ein und fragen uns, ob und welche Auswirkungen eine Vorlage auf die konkrete Lebensrealität von Frauen hat.

Wie gehen Sie mit Abweichungen gegenüber der Haltung der Amtskirche um?
Ich glaube, dass die Abweichungen vor allem in der Sichtweise begründet sind. Wir nehmen explizit die Frauensicht ein und fragen uns, ob und welche Auswirkungen eine Vorlage auf die konkrete Lebensrealität von Frauen hat. Bei den bioethischen Themen zu Beginn des Lebens liegt es auf der Hand, dass wir dadurch zu anderen Schlüssen kommen können, als die ausschliesslich von Männern definierte Haltung der Amtskirche. Manchmal werden die Differenzen auch öffentlich ausgetragen. Dass wir wie zur Initiative „Abtreibung ist Privatsache“ die Klingen in einer Arenasendung (Polit-Streit-Sendung im Schweizer Fernsehen; feinschwarz.net) wetzen, verstärkt das gegenseitige Verständnis nicht wirklich. Wir würden uns aber einen engeren Dialog wünschen. Schliesslich wissen wir ja, dass wir mit unseren eigenständigen Positionen für gewisse Amtsträger ein rotes Tuch sind in der katholischen Kirche in der Schweiz.

Kirchenpolitik

Gibt es auch ein eigenes kirchenpolitisches Engagement im SKF?
In der letzten Zeit waren die Verlautbarungen von Bischof Vitus Huonder ein Dauerthema, das nicht nur bewegte sondern geschüttelt hat. Viele Frauen gaben ihrer Wut an der Kundgebung: „Es reicht!“ vom März 2014 in St. Gallen Ausdruck.

An welchen Punkten stossen sich denn Ihre Mitglieder?
Es sind vor allem Äusserungen, die Ausgrenzungen und Diskriminierung von Katholikinnen und Katholiken zur Folge haben. Von jemandem in sogenannt „irregulären Situationen“, Themen wie künstliche Verhütung, im Konkubinat leben, Homosexualität ausleben usw., zu verlangen, mit gekreuzten Armen zur Kommunion zu gehen, ist erniedrigend. Wenn dieses Szenarium konsequent zu Ende gedacht werden würde, könnten wir uns auf Wortgottesfeiern fokussieren, anstelle von Eucharistiefeiern. Solche Anweisungen widersprechen zutiefst unserem Glauben an einen Gott, der uns bedingungslos liebt.

Und finden Sie Unterstützung für Ihre Anliegen in der Kirche?
In kirchenpolitischen Auseinandersetzungen stehen wir als Frauenorganisation immer noch auf schwachem Posten. Wir haben uns dieses Jahr mit anderen katholischen Basisorganisationen zur Allianz: „Es reicht!“ zusammengeschlossen, um z.B. im Dialog mit der SBK mit einer Stimme reden zu können.

Was würden Sie sich denn hier von der Schweizer Bischofskonferenz SBK wünschen?
Wir wünschen uns, dass die SBK eine Kirche leitet und repräsentiert, die für soziale Gerechtigkeit und die Gleichwertigkeit aller Menschen einsteht und ihre Mitarbeitenden und alle Gläubigen in dieser Aufgabe unterstützt.

Ja, es ist für viele Frauen ein Kreuz mit dem K.

Es scheint nicht ganz einfach zu sein mit dem „Katholischen“ in Ihrem Verband…
Ja, es ist für viele Frauen ein Kreuz mit dem K. Das haben wir im 2013 erarbeiteten Diskussionspapier „katholisch unterwegs“ aufgenommen. Mir hat letzthin eine 35-jährige Frau ihren Kirchenaustritt mit folgenden Worten begründet: „Feministin und katholisch geht einfach nicht zusammen, auch wenn ich sehe, dass in der katholischen Kirche viel Gutes gelebt und geleistet wird.“ Es gibt zudem einige Ortsvereine, die um das K in ihrem Namen ringen, weil es auf potentiell neue Frauen offenbar eher ausgrenzend als einschliessend wirkt, ihnen aber eine ökumenische oder sogar inter-religiöse Offenheit wichtig ist.

International

Sie arbeiten als katholischer Verband auch international vernetzt. Welche Erfahrungen machen Sie in der Zusammenarbeit mit Frauenverbänden aus anderen Ländern?
Wir pflegen im Verein andante regelmässigen Austausch mit den europäischen katholischen Frauenorganisationen. Im August trafen sich in diesem Rahmen gut 60 Frauen aus zwölf Ländern zur Sommerakademie zum Thema „Bioethische Fragen, mit denen Menschen heute konfrontiert werden“. Es waren fünf sehr interessante Tage, die neue Begegnungen und Erkenntnisse ermöglichten.

Sehen Sie Unterschiede zwischen den Ländern?
In den europäischen Ländern stehen ganz unterschiedliche Themen auf der politischen Agenda, so zum Beispiel in Deutschland die Suizid-Beihilfe. Zudem waren 40 Prozent der Teilnehmerinnen aus den osteuropäischen Ländern, die in verschiedener Beziehung eine völlig andere Realität haben als wir. Wenn ich erfahre, dass in Südosteuropa private Fertilitätskliniken – beschönigend ausgedrückt: „Kinderwunschzentren“ – aus dem Boden schiessen, die die Bedürfnisse von reichen Ausländerinnen befriedigen, und gleichzeitig die patriarchalen Familienstrukturen von den Frauen die Abtreibung von weiblichen Föten fordern, wird mir schwindlig.

Können Sie bei solchen unterschiedlichen Herausforderungen und Situationen überhaupt zusammenarbeiten?
Bis auf eine junge, streng katholische Albanerin waren alle Frauen offen und aufgeschlossen und wollten voneinander lernen. Wir ermutigten uns gegenseitig, eigene Positionen zu erarbeiten und diese auch zu vertreten. Wir haben dabei gemerkt, dass wir Frauen aus dem deutschsprachigen Raum am meisten Spielraum haben, ohne dass wir mit einschneidenden Konsequenzen rechnen müssen, wenn sich unsere Position nicht mit jener der Amtskirche deckt.

Die Freiheit zu haben, eine eigene Position zu erarbeiten und zu vertreten, ist längst nicht allen katholischen Frauen möglich, wenn nicht sogar undenkbar.

Finden Sie für die spezielle deutschsprachige Situation bei den Frauen aus anderen Ländern Verständnis oder Bewunderung? Würden Sie von einer vorbildlichen Situation sprechen?
Die Freiheit zu haben, eine eigene Position zu erarbeiten und zu vertreten, ist längst nicht allen katholischen Frauen möglich, wenn nicht sogar undenkbar, z.B. in der Katholischen Kirche in Lettland. Eine Vorbildfunktion haben wir deswegen nicht, da es ja meist an den Rahmenbedingungen liegt. So gesehen sind wir privilegiert und ich sehe dieses Privileg als Verpflichtung. Die osteuropäischen Frauen sind sehr dankbar für unsere Grundlagenarbeit. Die deutschsprachigen Positionspapiere werden nun in einigen Ländern übersetzt, damit sich die Frauen vertieft damit auseinandersetzen können. Dies ist ein konkreter Gewinn von andante!

Ausblick

Vor welchen Herausforderungen steht der SKF beim Blick auf die kommenden Jahre?
Wir befinden uns mitten in einem grundlegenden Strategieprozess, den der Dachverband angestossen hat. Alle Ebenen des Verbandes sollen sich mit Entwicklungen in der Gesellschaft und im Besonderen mit den heutigen Lebensrealitäten und Bedürfnissen von Frauen auseinandersetzen. Dabei geht es darum, dass wir unser Leitbild „Für eine gerechte Zukunft“ weiterhin konkretisieren können. Die Frauengemeinschaften leisten sehr viel für das Gemeindeleben vor Ort und schaffen Gelegenheiten für sinnstiftende Aufgaben. Sie und die Kantonalverbände, die Bindeglieder zwischen den Ortsvereinen und dem Dachverband, haben aber grosse Schwierigkeiten, neue Frauen für die Vorstandsarbeit zu finden. Ich glaube an unser Potential, aber es sind Veränderungen nötig, die von der SKF-FrauenBande neues Denken und Handeln abverlangen.

Ich glaube an unser Potential, aber es sind Veränderungen nötig, die neues Denken und Handeln abverlangen.

Das Interview führte Arnd Bünker.

Der SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund ist der grösste konfessionelle Frauendachverband der Schweiz mit rund 150’000 mehrheitlich katholischen Mitgliedern in 19 Kantonalverbänden und 750 Ortsvereinen, sowie Einzelmitgliedern. Er unterhält zwei Solidaritätswerke für Frauen im Süden (Elisabethenwerk) und für Mütter mit Kleinkindern in der Schweiz (SOFO Solidaritätswerk für Mutter und Kind). Der Dachverband unterstützt als Mitgliederverband die Frauengemeinschaften und äussert sich als Interessenverband aus Frauenperspektive zu aktuellen gesellschaftspolitischen, ethischen und kirchlichen Fragen.
www.frauenbund.ch

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