Vor 5 Jahren wurde erstmalig ein Musiker mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Bob Dylan wurde für die Schöpfung eines neuen poetischen Ausdrucks in der amerikanischen Gesangstradition geehrt. Der Theologe und Dylan-Kenner Knut Wenzel stellt das Poetische des Folksängers heraus und geht auf die Religiosität seines Werkes ein. Die Musiklegende sei ein ortloser Pilger, der sich am Absoluten abarbeitet. Wiedergelesen

Zum 50. Mal jährt sich 2021 der Todestag der Dichterin Gertrud von le Fort (11.10.1876 – 01.11.1971). Zwar lassen sich zahlreiche ihrer Novellen in Insel-Ausgaben auf Antik- und Flohmärkten finden, dazu gibt es immer wieder die ein oder andere Neuauflage – doch es ist still geworden um sie. Zu Unrecht meint Andreas Matena.

Dass Kinder nicht nur „säkular“ sprechen, sondern in „anderen Maßstäben“ denken lernen, dafür plädiert Christine Funk und ruft zur Solidarität aller auf, die eine „Beziehung“ zum Paradies als einem Ort der Gemeinsamkeit in Frieden haben. Inspiriert hat sie dazu die Weiterbildung „Muslimische Potenziale in der Sozialen Arbeit“ an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen und eine Podiumsveranstaltung „Yalla Neutralität“ in der Walter-Gropius-Schule in Berlin, die von  Schüler*innen der Oberstufe und ihren (Religions-)Lehrer*innen  organisiert wurde.