Rund um Ostern hat die Inszenierung „Die Passion“ auf RTL in den Feuilletons und sozialen Medien für heftige, hochemotionale Diskussionen gesorgt. Mirella Klomp hat „The Passion“ in den Niederlanden in den letzten Jahren empirisch erforscht. Mit etwas Abstand zu den Debatten spricht sie über die Präsenz von Religion in einer säkularen Gesellschaft und Gottes Spiel mit den Menschen.

Ein langsam sterbender Baum, der sich über vier Stockwerke zieht. Vertrocknende Wasserlachen auf Vorarlberger Lehmboden. Und eine Künstlerin aus Nigeria, die kürzlich im Kunsthaus Bregenz zu sehen war. Christian Bauer entführt auf einen bilderreichen Erkundungsgang in die faszinierende Kunst von Otobong Nkanga.

Eine Abrechnung mit der spanischen Inquisition wollte Schiller mit seinem Don Carlos schreiben, aber es wurde auch eine Abrechnung mit den brüchigen Idealen der Aufklärung. Elisabeth Birnbaum beleuchtet die politischen Erwartungen der beiden entgegengesetzten Welten, die an König Philipp II., „der Erde Gott“, herangetragen werden. Und die decken sich in einem Punkt: Philipps Emotionen und menschliche Bedürfnisse passen so gar nicht ins Konzept.