Terrence Malick bringt einen für Österreich und Deutschland wichtigen Film ins Kino, in dem die theologische und anthropologische Sensitivität des Regisseurs mit seiner schwebenden Bildsprache erneut kongenial ineinander fließen. Er erzählt mit „Ein verborgenes Leben“ (D/USA 2019) die Geschichte von Franz und Franziska ‚Fani‘ Jägerstätter, Bauern aus Oberösterreich, die in der NS-Zeit in einen tiefen Gewissenskonflikt von Glaube und Gehorsam gerissen werden. Viera Pirker war für feinschwarz.net im Kino.

An unterschiedlichen Orten stellt Sebastian Schmid, Theologe, Künstler, Playing Artist, schon seit mehreren Jahren ganz unterschiedlichen Menschen die Frage „Was ist gut?“. Er bittet sie, ihre Antworten auf seiner Schreibmaschine für ihn aufzuschreiben, veröffentlicht sie in einem eigenen Blog und wird darin von Birgit Mattausch hier begleitet.

Mit Verwunderung und Respekt porträtiert Georg Langenhorst eine der zugleich ungewöhnlichsten wie prägenden deutschsprachigen Schriftstellerinnen der jungen Generation: Nora Gomringer. Spielerisch und ernst zugleich, in Performance und Essay, im Poetry-Slam wie im lyrischen Experiment mischt sie ungewohnte Töne in das literarische Gegenwartsszenario.

Obwohl in der katholischen Kirche gerade das Matthäusjahr angefangen hat – die Evangelien des Lesejahres A stammen vorwiegend aus dem Matthäusevangelium – muss man zugeben: Zu Weihnachten ist Lukas ungleich wichtiger. Und im Bereich der Musik ist er sogar unentbehrlich. Weihnachten ohne Lukas ist eine musikalische Tragödie. Von Elisabeth Birnbaum.

Nicht kirchlich gebundene Zeitgenossen und -genossinnen erkennen oft besser, worin die Herausforderung der biblischen Erzählungen und die Besonderheit des Lebens Jesu von Nazarets besteht. Zum Beispiel der in der DDR sozialisierte Schriftsteller Durs Grünbein. Gleichermaßen anregend und herausfordernd findet Christoph Gellner, wie Grünbein die Bibel ins Heute schreibt.