Moderne und effektive Formen der zentralisierten Leitung identifiziert Annette Jantzen in der Konzeption des römischen Papsttums. Es fand unter Papst Johannes Paul II., der 2020 vor hundert Jahren geboren wurde, seinen Höhepunkt. Im Mai wird der 100. Geburtstag dieses Wendepapstes begangen werden. Damit kann auch das Paradox zwischen Moderne und Antimoderne in seinem Ponfitikat neu in den Blick kommen.

Weihnachten gilt als „Fest der Familie“, die Familie Jesu wird sogar bisweilen als „Heilige Familie“ bezeichnet. Familien sind oft überladen mit Erwartungen und Sehnsüchten, die dann zu Enttäuschungen und Überforderung führen, manchmal auch zu Gewalt. Einige Hinweise für Predigerinnen und Prediger zum „Familiensonntag“ von der feinschwarz.net-Dezemberredaktion.

Obwohl in der katholischen Kirche gerade das Matthäusjahr angefangen hat – die Evangelien des Lesejahres A stammen vorwiegend aus dem Matthäusevangelium – muss man zugeben: Zu Weihnachten ist Lukas ungleich wichtiger. Und im Bereich der Musik ist er sogar unentbehrlich. Weihnachten ohne Lukas ist eine musikalische Tragödie. Von Elisabeth Birnbaum.

Es ist dramatisch, so Judith Hahn, wenn sich der Geltungsanspruch des kirchlichen Rechts unter den Gegenwartsbedingungen als soziologisch uneinholbar erweist. Die konkrete Kirchenverfassung ist nach Lumen gentium 8 nämlich wesentliches Strukturmerkmal der irdischen Kirche. Die Spannung zwischen Faktizität und Geltung  in  der Rechtsordnung der römisch-katholischen Kirche greift daher in die Ekklesiologie aus.

Das Hochfest Mariä Empfängnis ist innerhalb der katholischen Kirche etwas Besonderes. Es feiert eine normalerweise nicht mögliche Begebenheit. In deutschsprachigen katholischen Gottesdiensten und noch einmal mehr in Österreich erreicht diese Besonderheit in diesem Jahr einen selten erreichten Höhepunkt. Mit ebenfalls normalerweise nicht möglichen Konsequenzen. Von Elisabeth Birnbaum