Kalahrdaya – so heißt ein Bildungsprojekt bei Kalkutta, das der indische Jesuit P. Saju George aufgebaut hat: Eine spirituelle Tanzschule für Dalits und Kastenlose. Susanne Kleinoscheg arbeitet auf Zeit mit der österreichischen Jesuitenmission in diesem Projekt mit. Bildung, Tanz, Spiritualität und sozialer Einsatz prägen den Ort im Sumpfgebiet.

Die Studie von Jakob Crottogini (1919-2012) über «Werden und Krise des Priesterberufes» lag 1955 gedruckt vor – in den Handel gelangte sie nie. Eine von Jessica Scheiper (Bonn) aufgearbeitete Zensur durch den Vatikan zielte auf Crottoginis Erkenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Priesteramtskandidaten. Stephan Schmid-Keiser hat ihn persönlich gekannt.

Die eigene Identität (von einzelnen und Gemeinschaften) entwickelt sich im Gespräch mit Anderen und durch erzählte Geschichte. Welche Rolle spielt dabei die Religion? Wie war dies im Mittelalter? Und was kann eine heterogene und mulitkulturelle Gesellschaft heute daraus lernen? Religiöse Pluralität und die Aufgabe der Kirchengeschichte erläutert Angela Berlis. Wiedergelesen

Moderne und effektive Formen der zentralisierten Leitung identifiziert Annette Jantzen in der Konzeption des römischen Papsttums. Es fand unter Papst Johannes Paul II., der 2020 vor hundert Jahren geboren wurde, seinen Höhepunkt. Im Mai wird der 100. Geburtstag dieses Wendepapstes begangen werden. Damit kann auch das Paradox zwischen Moderne und Antimoderne in seinem Ponfitikat neu in den Blick kommen.

Weihnachten gilt als „Fest der Familie“, die Familie Jesu wird sogar bisweilen als „Heilige Familie“ bezeichnet. Familien sind oft überladen mit Erwartungen und Sehnsüchten, die dann zu Enttäuschungen und Überforderung führen, manchmal auch zu Gewalt. Einige Hinweise für Predigerinnen und Prediger zum „Familiensonntag“ von der feinschwarz.net-Dezemberredaktion.