Mit feinem Gespür für literarische und theologische Tonlagen ehrt Georg Langenhorst einen der großen Intellektuellen unter den gegenwärtigen Christ*innen des deutschen Sprachraums: Heinrich Detering. Da ist einer, der sich nicht auf die sichere Position des Beobachters und Kritikers zurückzieht, sondern sich auch selbst auszusetzen wagt – mit Bekenntnissen, theologisch wie literarisch.

Die Amazonassynode bringt die ökologische und soziale Frage auf weltkirchlicher Ebene zusammen. Um dies zu kontextualisieren, findet im Hotspot der europäischen CO₂-Produktion, dem Rheinischen Braukohlerevier, am 18.-20. Oktober 2019 die «Klimasynode von unten» statt. Benedikt Kern hält es für unumgänglich, dass die Klimakatastrophe von Christinnen und Christen als Zeichen der Zeit verstanden wird.

„Du kannst es bis nach oben schaffen, wenn Du fleißig bist“, so lautet eines der großen Narrative der Bundesrepublik. Der renommierte Elite-Forscher Michael Hartmann analysiert seit Jahrzehnten gesellschaftliche Strukturen, die das Gegenteil belegen. Dabei kommen auch gesellschaftliche und kirchliche Felder in den Blick, die vielen unter den Verantwortungsträger*innen als Erfolgsgeschichten gelten.

Einen denk- und fragwürdigen Jahrestag, den Beginn der „Flüchtlingskrise“ im September 2015, ließ Hanspeter Schmitt über die wiederholten Forderungen nach einer Wertedebatte in den deutschsprachigen Ländern nachdenken. Eine solche Wertedebatte müsste den komplexen ethischen wie interkulturellen Herausforderungen entsprechen. Wiedergelesen von 2016.

Der zugespitzten politischen Situation in Brasilien widerstehen die Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) der Diözese Münster in ihrer Partnerschaft mit 1.600 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Bundesstaat Paraiba. Bernd Hante berichtet vom Engagement junger Menschen über viele Grenzen hinweg.