In seinem Theaterstück „Familie“ bringt der Genter Regisseur Milo Rau den Suizid einer Familie auf die Bühne. Es ist das gewählte Lebensende der Familie Demeester, eines Ehepaars und seiner jungen, erwachsenen Töchter. Es ist vor allem das fehlende, nicht erkennbare Motiv der Tat, das 2007 für Aufsehen sorgte. Wolfgang Beck wirft den Blick auf Hintergründe des Theaterstückes, das in Deutschland in die neue Diskussion um Sterbehilfe und Fragen des Selbstbestimmungsrechtes trifft.