Die Politikwissenschaftlerin Ina Schildbach deckt die rechtspopulistische „Internationale der Nationalisten“ auf und zeigt, was ihr entgegenzusetzen ist. Der Erfolg der Rechtspopulist/innen stellt uns alle vor die Frage: Verstehen wir uns als deutsche oder europäische Bürger/innen? Und bejahen wir die Europäische Union (EU) nur, wenn sie „uns“ von Nutzen ist?

Erst seit dem II. Vatikanischen Konzil setzt sich die katholische Kirche weltweit für den Schutz der individuellen Menschenrechte ein. Im Kircheninneren aber verfügen die Gläubigen kaum über menschenrechtlichen Schutz. Dies betont der Luzerner Kirchenrechtler Adrian Loretan im Interview mit dem Journalisten Beat Baumgartner.

Im Umgang mit universal geltenden Menschenrechten ergeben sich auch für Religionsgemeinschaften drängende Fragen im Verhältnis von Individual- und Kollektivrechten. Der Sozialethiker Peter G. Kirchschläger geht der Frage nach, was das für das Verhältnis von Staat und Kirchen bedeutet.

Vom 11. – 18. Mai 2019 findet in den deutschsprachigen Diözesen die Streik-Aktion „Maria 2.0“ statt. Aus diesem Anlass veröffentlicht Feinschwarz.net erneut ein beeindruckendes Statement:

Eine Katholikin erzählt offen von ihrem Leben und der in dieses Leben verwobenen Religion. In ihrem männerdominierten beruflichen Umfeld befürchtet sie Schwierigkeiten, wenn sie Privates preisgibt. Ihren Namen möchte sie deshalb nicht veröffentlicht sehen.