Die „Parabel vom klugen Verwalter“ (Lk 16, 1-9) knüpft an sozioökonomische Missstände an und veranschaulicht zugleich ein fragmentarisches Aufblitzen des Gottesreiches. Kaja Wieczorek liest den Text als Aufforderung, aufmerksam zu sein für die kleinen weltgestalterischen Details, die von großen politischen Bewegungen oder großformatig angelegten Utopien übersehen werden.

„Eine Politik der Gemeinsamkeiten“, wie sie Doris Strahm fordert, würde eine Solidarität und Offenheit unter den Feminist*innen erfordern. Dass der Weg dahin noch lang ist und welchen Herausforderungen sich eine feministische katholische Theologin im „real life“ stellen muss, beschreibt Berenike Jochim-Buhl.