Der isländische Jesuitenpater Jon Sveinsson, genannt Nonni, war ein beliebter Kinderbuchautor. Als protestantischer Junge fernab der Heimat „streng katholisch“ erzogen, litt er sein Leben lang unter der Angst, seine Mutter und andere Lieben könnten verdammt sein, da sie nicht konvertiert waren. Ottmar Fuchs erinnert an ihn anlässlich des Todestags am 16. Oktober.

Morgen Abend beginnt das jüdische Jom Kippur Fest. Zehn Tage zuvor feiern die Jüdinnen und Juden Rosh HaSchanah, den Geburtstag der Welt. Die zehn Tage zwischen Rosh HaSchanah und Jom Kippur sind das Herzstück der jüdischen Feiertage. Rabbinerin Esther Jonas-Märtin skizziert den Weg der inneren Einkehr und Erneuerung.

Gebeichtet wird öffentlich. So jedenfalls geschieht es in den Medien. Das medial inszenierte Beichten dient der Definition dessen, was in der Öffentlichkeit als moralisch akzeptabel angesehen wird. Es geht um Selbstoptimierung, um die bestmögliche Einpassung in die Regelwerte der öffentlich verhandelten Moral. Die sakramentale Beichte zielt dagegen auf Selbstfindung, meint Martin M. Lintner. Wiedergelesen.

Ist die Ausbildung pastoraler Berufsgruppen überhaupt noch sinnvoll und zu verantworten angesichts des Kollaps der kirchlichen Strukturen, des Einbruchs der Mitgliederzahlen und der daraus resultierenden Grabenkämpfe innerhalb der Kirche? Woraufhin sind junge Menschen angesichts dieser Situation auszubilden? Annette Stechmann geht diesen Fragen nach und findet Antworten in einer Klinik als einem existentiellen Anders-Ort von Kirche.