Die Deportation Edith Steins und ihre Ermordung in Auschwitz offenbaren brennpunktartig eine Streitfrage, die bis heute heftig diskutiert wird:  das „Schweigen des Papstes“ zu den Deportationen und zur Ermordung der Juden während des 2. Weltkrieges. Anmerkungen anlässlich des Kriegsbeginns vor 83 Jahren und des 80. Todestages von Edith Stein am 9. August 1942. Von Klaus Kühlwein.

Vor genau fünfzig Jahren fieberte man in Deutschland gerade den Olympischen Spielen von München entgegen. Deren Architektur und Design haben ein utopisches Potenzial, das noch immer zu faszinieren vermag – das findet zumindest Christian Bauer. Er hat eine Ausstellung in der Münchner Pinakothek der Moderne besucht und entführt anlässlich des hundertsten Geburtstags von Otl Aicher auf eine Zeitreise in den erwartungsfrohen, zugleich aber auch krisenträchtigen Sommer 1972.

THREE DOORS beschäftigt sich mit den rechtsterroristischen Anschlägen vom 19. Februar 2020 in Hanau und dem Tod von Oury Jalloh, der 2005 in Dessau in einer Gefängniszelle verbrannt ist. Ihre Eindrücke von der Ausstellung THREE DOORS schildert Melanie Wurst mit einer unbedingten Empfehlung, sich diese anzuschauen.

Sebastian Pittl skizziert geschichtliche und ideologische Hintergründe und Wurzeln von aktuellen rechtsextremen Gruppierungen und Bewegungen. In der französischen Nouvelle Droite rund um ihre Gallionsfigur Alain de Benoist (*1943) findet er Anknüpfungspunkte, aber auch Kritikmöglichkeiten. Und er blickt auf die Querverbindungen zum Christentum. Wiedergelesen.

Ein langsam sterbender Baum, der sich über vier Stockwerke zieht. Vertrocknende Wasserlachen auf Vorarlberger Lehmboden. Und eine Künstlerin aus Nigeria, die kürzlich im Kunsthaus Bregenz zu sehen war. Christian Bauer entführt auf einen bilderreichen Erkundungsgang in die faszinierende Kunst von Otobong Nkanga.