Die „Parabel vom klugen Verwalter“ (Lk 16, 1-9) knüpft an sozioökonomische Missstände an und veranschaulicht zugleich ein fragmentarisches Aufblitzen des Gottesreiches. Kaja Wieczorek liest den Text als Aufforderung, aufmerksam zu sein für die kleinen weltgestalterischen Details, die von großen politischen Bewegungen oder großformatig angelegten Utopien übersehen werden.

Was bringt es, wenn eine ganze Universität sich mit einem einzigen Buch auseinandersetzt? August H. Leugers-Scherzberg und Katharina Peetz stellen vor, warum und wie die Universität des Saarlandes im Jahr 2018 „Selbstbesinnung und Selbstkritik“ von Herbert Wehner liest. Dabei diskutiert die Professorin mit dem Techniker, brechen Menschen aus einem Escape Room aus oder führen am Tag der offenen Tür Zwiegespräche in der Fahrradrikscha.