Ein Projektteam von Theologinnen aus dem Kreis der Jungen AGENDA ist auf der Suche nach Erzählungen von Menschen, die die akademische Theologie verlassen haben. Nach einer ersten Veröffentlichung im September 2021 unter dem Motiv „unsichtbares Scheitern“ kam es zu einer partiellen Neuformulierung der Projektskizze; inzwischen läuft das Projekt unter dem Titel „Leerstelle“. Mehrere Erzählungen sind dem Team daraufhin zugegangen, die erste wurde im April 2022 veröffentlicht. Die Autorin dieses neuen Beitrags möchte anonym bleiben.

Ein Projektteam junger Theologinnen aus dem Kreis der Jungen AGENDA ist auf der Suche nach Erzählungen von Menschen, die aus der akademischen Theologie heraus gegangen sind. Nach einer ersten Veröffentlichung im September 2021 unter dem Motiv „unsichtbares Scheitern“ und einer partiellen Neuformulierung der Projektskizze gingen dem Team mehrere Erzählungen zu. Die Autorin dieses Beitrags möchte anonym bleiben.

Lebensräume von Mensch und Tier verdichten sich zunehmend und werden zu Cohabitaten. Dies fordert, wie im Falle der Wiederansiedlung von Wölfen in unseren Regionen, Menschen heraus – und damit auch die Theologie. Zeit, den in ihr vorherrschenden Anthropozentrismus zu überdenken, findet Paulina Pieper.

Beim Klimawandel stößt die menschliche Gestaltungskraft an ihre Grenzen. Technische Instrumente und politische Maßnahmen können den sozialen Wandel nicht so vollumfänglich gestalten, dass der Klimawandel aufzuhalten wäre, meint die Umweltsoziologin Birgit Peuker. Dennoch ist der Glaube weit verbreitet, der Mensch könne alles tun, er müsse es nur wollen.

Geschichten des unsichtbaren Scheiterns an der wissenschaftlichen Theologie will das Projektteam der Jungen AGENDA aus Wiebke Brandt (Eichstätt), Lena Janneck (Bamberg), Anna Kontriner (Wien), Judith König (Regensburg) und Katharina Leniger (Würzburg) erzählen und ruft mit einer ersten Geschichte dazu auf, die eigene Erfahrung an das Team zu senden.