Obwohl in der katholischen Kirche gerade das Matthäusjahr angefangen hat – die Evangelien des Lesejahres A stammen vorwiegend aus dem Matthäusevangelium – muss man zugeben: Zu Weihnachten ist Lukas ungleich wichtiger. Und im Bereich der Musik ist er sogar unentbehrlich. Weihnachten ohne Lukas ist eine musikalische Tragödie. Von Elisabeth Birnbaum.

Es ist dramatisch, so Judith Hahn, wenn sich der Geltungsanspruch des kirchlichen Rechts unter den Gegenwartsbedingungen als soziologisch uneinholbar erweist. Die konkrete Kirchenverfassung ist nach Lumen gentium 8 nämlich wesentliches Strukturmerkmal der irdischen Kirche. Die Spannung zwischen Faktizität und Geltung  in  der Rechtsordnung der römisch-katholischen Kirche greift daher in die Ekklesiologie aus.

Das Hochfest Mariä Empfängnis ist innerhalb der katholischen Kirche etwas Besonderes. Es feiert eine normalerweise nicht mögliche Begebenheit. In deutschsprachigen katholischen Gottesdiensten und noch einmal mehr in Österreich erreicht diese Besonderheit in diesem Jahr einen selten erreichten Höhepunkt. Mit ebenfalls normalerweise nicht möglichen Konsequenzen. Von Elisabeth Birnbaum 

Die Verleihung des Ehrendoktorates an Bischof Franz-Josef Bode und Professorin Margit Eckholt durch die Theologische Fakultät der Universität Luzern am 6. November 2019 veranlasste feinschwarz.net, den beiden fünf Fragen zu ihrem Engagement für Gleichberechtigung der Frauen in der Kirche und zum Synodalen Weg der Katholischen Kirche in Deutschland zu stellen.

In diesen Tagen beginnt der „Synodale Weg“ der deutschen katholischen Kirche. Er ist eine Reaktion auf die Entlarvung langjähriger Praktiken sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche.  Heute und morgen geht Rainer Bucher der Frage nach, welcher Verrat begangen und warum er gerade jetzt aufgedeckt wurde und welche Versprechen die Kirche geben muss.

Ein Seminarist hat sein Priesterseminar als Ort von Disziplinarmacht analysiert. Auf feinschwarz.net folgte eine Debatte um Priesterseminare und Priesterausbildung. Julia Lis führt die Diskussion weiter. Warum unterwerfen sich Seminaristen eigentlich freiwillig diesem System? Die Analysen sind um den Aspekt der „Pastoralmacht“ zu ergänzen.