Die beiden Schwestern „Biblische Reisen Deutschland“ und „Biblische Reisen Österreich“ begehen heuer runde Jubiläen: Seit 60 bzw. 50 Jahren bieten sie Reisen an, vor allem ins Land der Bibel, nach Israel. Die Bibel quasi berühren zu können, zog und zieht zahllose Menschen ins „Heilige Land“. Elisabeth Birnbaum bedenkt den Reiz biblischer Reisen und wie Bibel berührt.

Eine Abrechnung mit der spanischen Inquisition wollte Schiller mit seinem Don Carlos schreiben, aber es wurde auch eine Abrechnung mit den brüchigen Idealen der Aufklärung. Elisabeth Birnbaum beleuchtet die politischen Erwartungen der beiden entgegengesetzten Welten, die an König Philipp II., „der Erde Gott“, herangetragen werden. Und die decken sich in einem Punkt: Philipps Emotionen und menschliche Bedürfnisse passen so gar nicht ins Konzept.

Der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich sagte unlängst in einem Interview, die biblische Botschaft sei noch immer aktuell, „aber die Boten erscheinen manchmal in Kostümen aus vergangenen Zeiten, was der Botschaft selbst nicht den besten Dienst erweist“.[1] Über Aspekte und Gründe einer solchen Kostümierung reflektiert Elisabeth Birnbaum in fünf biblischen Bildern und fordert: Legt die Kostüme ab!

Derzeit herrscht große Aufregung über die künstlerische Aktion #allesdichtmachen. Was ist geschehen? Einige Künstler und Künstlerinnen haben in Kurzvideos die Covid-Maßnahmen kritisiert. Das Stilmittel dabei ist Satire, Überzeichnung und Sarkasmus. Dagegen wurden nun etliche Stimmen laut. Warum? Warum wird die Aktion auch von regierungskritischen Menschen vielfach als unangemessen empfunden? Den Versuch, die Problematik in zwei biblische Bilder zu gießen, unternimmt Elisabeth Birnbaum.

Es gibt eine schöne Anekdote über einen alternden Schauspieler, dem man seinen Text schon sehr häufig soufflieren musste. Eines Tages mühte sich der Souffleur wieder redlich ab, den Schauspieler an seinen Text zu erinnern, bis dieser plötzlich zum Souffleurkasten trat und ungeduldig rief: „Keine Details! – Welches Stück?“ Dieselbe Frage sollte allen Diskussionen über die biblische Fundiertheit kirchlicher Entscheidungen vorausgehen, meint Elisabeth Birnbaum 

Die Fledermaus wird verdächtigt, die Corona-Krise verschuldet zu haben. Sie könnte aber auch dazu beitragen, die Krise zu bewältigen. Vielleicht nicht jene aus Wuhan. Die „Fledermaus“ aus Wien jedoch, geschaffen von Johann Strauß Sohn, zeigt auf geradezu biblische Weise Wege für den Umgang mit der Krise. Die Fledermaus – Krisenbewältigung auf Wienerisch. Von Elisabeth Birnbaum