Vernetzungen zwischen rigiden (oft privaten) sich christlich verstehenden Gruppen und Medien mit Gruppen und Medien der Intellektuellen Rechten lassen sich schon lange im Internet beobachten. Der Frage, warum bestimmte Frömmigkeitsstile und extrem rechte Einstellungen offenbar miteinander harmonieren, geht Sonja Angelika Strube (Universität Osnabrück) wissenschaftlich nach.[1]

Hat die Kirche ein Recht, in intimsten Fragen und in allgemein gesellschaftlichen Fragen, wie der Ausgestaltung von Familie mitzubestimmen? Welche ideologischen Brillen hatten bei der Familiensynode die Beteiligten auf? Anna Findl-Ludescher (Innsbruck) analysiert den „Gaststatus“ der Kirche im Reden über die Familie

Der jüdisch-katholische Dialog erlebt 50 Jahre nach Nostra Aetate einen Schub durch zwei Dokumente, die fast zeitgleich erscheinen: eines von orthodoxen Rabbinern unterzeichnet, das andere heute, am 10. Dezember, in Rom. Der Jesuit Christian M. Rutishauser (Zürich), Provinzial der Schweizer Jesuitenprovinz und Experte im christlich-jüdischen Dialog, analysiert diese beiden Texte.

Am 8. Dezember 1965 wurde das Zweite Vatikanische Konzil beendet. 4 Jahre hindurch hatten die Konzilsväter und ihre Berater um zentrale Themen des Glaubens und der Kirche angesichts der Veränderungen der Zeit gerungen. Die Pastoralkonstitution ist aber nicht nur das letzte auf dem Konzil beschlossene Dokument, sondern für Hans-Joachim Sander (Salzburg) auch deren Siegel.

Der Beitrag von Michael Schüßler über eine Veranstaltung in Rom zum 50jährigen Gedenken an den Katakombenpakt („Katakombenpakt gefeiert und beerdigt?“, 23.11.) hat MitarbeiterInnen am Institut für Theologie und Politik, die mit der Projektgruppe Pro Konzil die Versammlung „Katakombenpakt erinnern und erneuern!“ vorbereitet haben, zu einer Replik herausgefordert. Cordula Ackermann, Peter Fendel, Benedikt Kern und Julia Lis legen hier ihre Sicht auf das Ereignis vor.

 

Freiburger Theolog_innen auf der Versammlung „Katakombenpakt – erinnern und erneuern!“ vom 11.-17. November in Rom.

Neun Theolog_innen aus Freiburg im Breisgau (Steffen Bayer, Jolande Berberich, Theresa Denger, Barbara Henze, Johannes Hölscher, Benjamin Reiß, Clemens Weingart, Franziska Wintermantel, Melanie Wurst) reagieren auf einen Feinschwarz-Beitrag von Michael Schüßler vom 23.11.2015: „Katakombenpakt gefeiert und beerdigt?“