Kein Text von Papst Franziskus hat so hohe Wellen geschlagen wie sein postsynodales Lehrschreiben Amoris Laetitia über die Freude der Liebe (2016).1 Und bei keinem anderen seiner Texte sorgt er sich derart engagiert um die ortskirchliche Wahrnehmung und Implementierung der darin festgehaltenen doktrinären und pastoralen Perspektiven. Von Hanspeter Schmitt.

Die protestantische Ethik und der Geist der Geschlechterverhältnisse waren im 19./20. Jahrhundert enge Verbündete. Diese Allianz wurde wichtig für die Entwicklung von Kapitalismus und deutschem Wohlfahrtsstaat, aber auch der evangelischen Ethik. In beiden hat die Alltagspraxis von Familien lange keinen systematischen Ort gehabt. Fürsorgendes Miteinander blieb insofern konzeptionell und politisch eine Utopie. Von Sabine Plonz.

Weihnachten gilt als „Fest der Familie“, die Familie Jesu wird sogar bisweilen als „Heilige Familie“ bezeichnet. Familien sind oft überladen mit Erwartungen und Sehnsüchten, die dann zu Enttäuschungen und Überforderung führen, manchmal auch zu Gewalt. Einige Hinweise für Predigerinnen und Prediger zum „Familiensonntag“ von der feinschwarz.net-Dezemberredaktion.

Katholikinnen und Katholiken reagieren verschieden auf die angeordnete Trennung in Eucharistie und Abendmahl. Agnes Slunitschek blickt darauf, was Menschen zu einer Abendmahls- und Eucharistiegemeinschaft bewegt. Dabei stellt sie fest: Aus dem Glaubensleben heraus folgt der Zugang zu theologischen Fragen eigenen Kriterien.