Nicht erst seit der Corona-Krise hat die katholische Kirche ihr Verhältnis zum Kontext moderner Gesellschaften und öffentlicher Diskurse angemessen zu reflektieren. Einen Beitrag dazu stellt Wolfgang Beck mit einer kleinen Veröffentlichung der Salzburger Theologischen Fakultät vor, die nach Beiträgen und „Perspektiven für eine lebenswerte Gesellschaft“ fragt.

Martin Schäubles neuer Roman »Cleanland« schildert eine Dystopie: ein Leben nach „der großen Pandemie“. Totalitär setzt der Staat rigorose Hygieneregeln durch. Religion kommt in »Cleanland« nicht vor. Wie auch? Immer wenn es um Menschlichkeit gehen würde, entscheidet der Computer. Von Konstantin Sacher.

Stefan und Claudia Gärtner haben ein theologisches Buch über die Zeit geschrieben – und dies aus der Perspektive der Kunst. Viera Pirker hat sich in „Was die Stunde schlägt“ vertieft und blickt anhand von Kunstwerken auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und sie kontrastiert dies mit den Zeiterfahrungen der Coronazeit.

Wo fangen Rassismus bzw. Vorstufen von rassistischen Strukturen und Denkmustern an? Joana Konrad und Volker Niggemeier besprechen das Buch „exit RACISM“ von Tupoka Ogette. Sie stellen erste Überlegungen dazu an, wie rassismuskritisches Denken in der theologischen Lehre an Universität und Schule aussehen könnte.