Implizite Theologie in der Popmusik – kann das auch explizite Kirchenchristinnen und Kirchenchristen inspirieren? Christian Bauer meint: ja. Und er demonstriert dieses Potenzial an einem Liedtext der britischen Band Mumford and sons, in dem der Unterschied von „sky“ und „heaven“ eine wichtige Rolle spielt.

Mit dem Tod von Rio Reiser ist eine spannungsgeladene Brücke zwischen linksalternativer Szene und christlicher Theologie abgebrochen. Aus dem widerborstigen Rockpoeten macht Gerrit Spallek keinen christlichen Theologen. Sein theologisches Portrait zeigt jedoch, warum der „König von Deutschland“ auch aus christlicher Perspektive fehlt.

Heinz Strunk hat einen Kriminalroman geschrieben, der Leserinnen und Leser in eine fremde Welt entführt. Hauptschauplatz ist die 24h geöffnete Absturzkneipe „Zum goldenen Handschuh“ auf dem Hamburger Kiez. Dort traf Stammgast und Serienmörder Fritz Honka in den 1970er Jahren auf seine Opfer. Gerrit Spallek empfiehlt einen Roman, der die Sinne schärft und nach der Endgültigkeit augenscheinlicher Fertigkeit fragen lässt.

Heute ist der Festtag des Hl. Dominikus. Christian Bauer zeigt, dass dessen 1216 offiziell anerkannter Predigerorden mehr als nur die Inquisition zu bieten hat, sondern auch heute noch ein attraktives Modell christlicher Existenz darstellt. Und dass ein Jesuit, der sich als Papst ‚Franziskus‘ nennt, vielleicht gar kein schlechter Dominikaner wäre…

 

Was geschieht mit einer Ritterrüstung, wenn ihr Luftballons in die Hände gedrückt werden? Was mit einer Reliquienfigur des heiligen Christophorus, wenn sie ein Modellauto als Reliquie bekommt? Solche Fragen stellt der Videokünstler Christoph Brech in seiner aktuellen Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum und in der Galerie der deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München. Von Erich Garhammer