Das Wort „Evangelisation“ ist eher negativ besetzt. Zu anachronistisch, zu sperrig, zu „verkopft“ klingt es. Wenn schon der Begriff an sich schwierig ist, gilt das natürlich umso mehr für seine praktische Realisierung. Betrachtet man jedoch die etymologischen Wurzeln – „Frohbotschaft“ – sollte es doch ganz einfach sein, oder? Florian Mittl über „Linie 7“, ein Projekt der steirischen Kirche.

Im Deutschen Historischen Institut Rom kamen vom 22. bis 24.03.2017 über 30 Expert*innen unterschiedlicher Fachrichtungen zu einem internationalen Fachgespräch „Menschenrechte in der katholischen Kirche. Historische, systematische und praktische Perspektiven“ zusammen, das von Marianne Heimbach-Steins (Münster), Saskia Wendel (Köln), Michael Böhnke (Wuppertal) und Martin Baumeister (Rom) veranstaltet wurde. Ein Tagungsbericht von Martin Breul und Cornelia Mügge.

Es gibt biblische Textstücke, Motive und Figuren, die in der Rezeptionsgeschichte des Christentums eine Zentralität erlangt haben, die sie in ihrem ursprünglichen Textzusammenhang nicht hatten. Dazu gehört auch die Jungfräulichkeit Mariens. Sie verdankt ihre steile Karriere der intellektuellen Glanzleistung der Inkulturation hebräischer Texte in griechisches Denken. Von Irmtraud Fischer.