Der Film ist nicht mehr brandneu, die Bibel aber ja auch nicht. Matthias Wörther zu einem Streifen, der große theologische Fragen aufwirft, und dabei vor allem eines ermöglicht: die Welt und die eigene Biografie im Licht einer unterhaltsamen Erzählung zu betrachten. Das aber, so Wörther, sei deutlich mehr, als man im Regelfall von Predigten und anderen Lebensratgebern erwarten könne.

Innerhalb der Theologie und auch in manchen Diözesen sucht man seit einiger Zeit verstärkt die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer bildender Kunst. Aber wie schaut es von der anderen Seite her aus? Rupert Pfab, promovierter Kunsthistoriker und Galerist in Düsseldorf, notiert höchst informative Beobachtungen.