Queeres Leben, Leben jenseits heterosexueller „Normalität“, ist massiven Anfragen und Anfechtungen ausgesetzt – auch seitens Teilen der Religionen. Die Ausstellung Homosexualität_en, die 2015 in Berlin und 2016 in Münster gezeigt wurde, stellt sich der Sichtmarbachung, Aufarbeitung und Würdigung von LGBTQI Menschen. Ulrike E. Auga war als Gutachterin und Mitwirkende an der Ausstellung beteiligt und stellt ihre Gedanken zu Religion und Geschlecht vor.

„Die Fremdheit in uns öffnet Wege zur Fremdheit der Anderen“, so Michael Nausner in seinem Beitrag. Diese Erkenntnis ermöglicht einen anderen Blick auf die Begegnung mit Migrantinnen und Migranten, nicht zuletzt auch auf dem Hintergrund der jüdisch-christlichen Tradition der Zusammengehörigkeit von Einheimischen und Fremden.

In Hamburg wird heute ein neues Wahrzeichen eingeweiht. Die Eröffnung der Elbphilharmonie ist nicht nur ein Staatsakt, sondern auch eine Demonstration. Auf welche Wahrheiten das neue Weltwunder hinweist, ist noch nicht festgelegt. Gerrit Spallek verfasst einen Kommentar zur Faszination Elbphilharmonie. Er wirbt dafür, sich in die offenen Diskurse urbaner Interpretationen einzumischen.