Heiner Bielefeldt, Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrats legt die Problematik offen, die sich hinter dem zunächst redlich erscheinenden Eintreten für „traditionelle Werte“ verbirgt. feinschwarz.net dokumentiert den Festvortrag am Dies academicus der FAU 2015.

Zwei Monate nach dem Terror in Paris, ein Jahr nach dem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, Terrorangst aller Orten. Und in all dem GOTT: „Gott segne Ungarn“ als neue Einleitung der ungarischen Verfassung, Horst Seehofers „wen Gott liebt, lässt er in Bayern leben“, Angela Merkels „Gott hat jedem Menschen die Würde gegeben, das ist der Kern der CDU“. Und schließlich: „Gott ist groß“ als Schlachtruf der Terroristen. Von Birgit Hoyer.

Am Jahreswechsel wird mit dem Glück gespielt. An der Schwelle zum neuen Jahr, in der Kultur der Silvesternacht, sind einige kleinere Rituale angesiedelt, die das „Glück des Lebens“ zum Thema machen und ihm Gestalt verleihen. Das Benennen von guten Vorsätzen gehört beispielsweise dazu. Menschen reflektieren, was im neuen Jahr auf sie zukommt und welche guten Ziele sie anstreben möchten. Christian Kern zu Ritualen des Scheiterns.