Geschichte ist konkret. Die Zeithistorikerin Ursula K. Mindler-Steiner beschreibt am Beispiel des österreichischen Burgenlandes, was vor 82 Jahren in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 an Entrechtung, Enteignung, Verwüstung und Entweihung geschah und was zuvor bereits geschehen war – mit Folgen bis heute.

Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“. Das klingt erst einmal nach einschlägiger pastoraltheologischer Lyrik. Wenn sich dahinter aber einigermaßen widersprüchliche Anweisungen mit romantischem Hintergrund verbergen, wird es spannend. Das muss nicht von Nachteil sein. Von Rainer Bucher