Kahlenbeck ist überall. Diese These entwickelt Maximilian Heuvelmann im Gespräch mit einem Internatsroman von Christoph Peters. Zur Debatte steht die Korrelationsmethode der Theologie: Gibt es heute, in der real existierenden Kirche, noch eine Entsprechung von menschlicher Erfahrung und christlicher Rede von Gott? Und wenn ja: Wie sähe diese aus?

Wir kennen Vampire als untote Fantasiewesen aus Literatur und Fernsehen. In einer Woche ist Halloween. Das nimmt Matthias Steiner zum Anlass, auf ganz reale Vampyre zu blicken. Weil sie zu wenig Lebensenergie besitzen, sind Vampyre davon überzeugt, auf Fremdenergie angewiesen zu sein. Für Christinnen und Christen gibt es nichts zu befürchten  aber Spannendes zu entdecken! Wiedergelesen.

Welche Rolle sollte die Theologie in der säkularen Öffentlichkeit heute spielen? Julian Zeyher-Quattlender macht sich in der protestantischen Tradition auf die Suche nach Ansätzen, die den Anspruch „Öffentlicher Theologie“ theologisch begründen können. Fündig wird er ausgerechnet bei Martin Luthers vielzitierter „Zweireichelehre“.

Das Parkhaus fungiert in den Städten des 20. Jahrhunderts zunächst als Kathedrale der Mobilitätsgesellschaft, entwickelt sich zum geschmähten Nicht-Ort und erlebt im 21. Jahrhundert eine weitere Wandlung. Im Rahmen seiner phänomenologischen Raumforschung richtet Jürgen Hasse den Blick auf die Metamorphosen des Parkhauses, eines Architekturtyps, der in seiner kulturhistorischen Bedeutung allzu oft übersehen wird. Bei näherer Betrachtung erweist sich die Hoch- und Tiefgarage aber über ihre Banalität hinaus als mythischer Ort und Psycho-Sensor des Zeitgeistes.

Ferragosto, die Tage um den 15. August – für Italiener:innen sind sie die fünfte Jahreszeit. Wer kann, nimmt sich Urlaub, fährt ans Meer oder in die Berge. Man trifft sich dort mit den Großeltern, mit Onkels, Tanten und deren Kindern, unternimmt gemeinsam das eine und andere, redet viel und isst gut, man lebt eine dolce vita. Von Alexander Notdurfter, Brixen.