Erfahrungen zu machen, diese zu deuten und uns mit anderen darüber auszutauschen, ist eine so alltägliche Praxis, dass wir sie kaum als solche wahrnehmen. Wenn es um die Deutung von Missbrauch in der katholischen Kirche und das Sprechen darüber geht, stehen betroffenen Frauen diese Praktiken aber häufig nicht zur Verfügung. Magdalena Hürten geht diesem Problem mit Hilfe des Konzepts der epistemischen Ungerechtigkeit von Miranda Fricker auf den Grund.

Sonntags heben wir auf feinschwarz.net immer noch einmal Texte aus den letzten Jahren in erneute Aufmerksamkeit. In anderen Zeiten wieder gelesen, lösen sie manchmal auch neue Reaktionen aus. Stefan Vesper mit einer interessanten Beobachtung in Bezug auf das Berliner Gutachten zum Missbrauch, ausgelöst durch einen Text zur Beichte von Sabine Demel.