Sexualerziehung, besonders als obligatorische in der Schule, gibt immer wieder Anlass zu erbitterten Diskussionen. So wendet sich die Volksinitiative „Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule“ gegen eine schulische Sexualerziehung vor dem 9. Lebensjahr. Befürchtet wird die Verführung zu frühzeitiger sexueller Aktivität und schwindendes Schambewusstsein. Viele unterstützen diese Initiative aus religiösen Gründen. Von Monika Jakobs.

 

In einer Aussendung des Vorstands des „Österreichischen religionspädagogischen Forums“ (ÖRF) vom 18.12.2015 wird auf die Herausforderung für die Schulen durch die steigenden Flüchtlingszahlen hingewiesen sowie auf die Religion als wichtigem Aspekt schulischer Integrationsmaßnahmen. Im Folgenden der Wortlaut der Aussendung, gezeichnet von Andrea Lehner-Hartmann (Wien)