Seit mehr als dreissig Jahren brodelt es mehr oder weniger offensichtlich im Bistum Chur. Im Moment brodelt es eher mehr. Es ist Zeit, die Leidensgeschichte der Churer Diözesanen zu erzählen – es ist eine Geschichte des Ausgeliefertseins einer römisch-katholischen Ortskirche an Bischöfe, mit ungewissem Ausgang. Ein Beitrag von Eugen Koller, Eva-Maria Faber und Hella Sodies.

Wie soll sich der Staat gegenüber den Religionsgemeinschaften in Zeiten religiöser Individualisierung und Pluralisierung verhalten? Aus der Schweizer Perspektive, aber mit Relevanz auch für andere religionsrechtliche Situationen reflektiert Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, die vielfältigen Implikationen des Anerkennungsbegriffs.