Vernetzungen zwischen rigiden (oft privaten) sich christlich verstehenden Gruppen und Medien mit Gruppen und Medien der Intellektuellen Rechten lassen sich schon lange im Internet beobachten. Der Frage, warum bestimmte Frömmigkeitsstile und extrem rechte Einstellungen offenbar miteinander harmonieren, geht Sonja Angelika Strube (Universität Osnabrück) wissenschaftlich nach.[1]

Hat die Kirche ein Recht, in intimsten Fragen und in allgemein gesellschaftlichen Fragen, wie der Ausgestaltung von Familie mitzubestimmen? Welche ideologischen Brillen hatten bei der Familiensynode die Beteiligten auf? Anna Findl-Ludescher (Innsbruck) analysiert den „Gaststatus“ der Kirche im Reden über die Familie

Der jüdisch-katholische Dialog erlebt 50 Jahre nach Nostra Aetate einen Schub durch zwei Dokumente, die fast zeitgleich erscheinen: eines von orthodoxen Rabbinern unterzeichnet, das andere heute, am 10. Dezember, in Rom. Der Jesuit Christian M. Rutishauser (Zürich), Provinzial der Schweizer Jesuitenprovinz und Experte im christlich-jüdischen Dialog, analysiert diese beiden Texte.

Zusammenleben von Jüdinnen, Christinnen und Muslimas als interreligiöser Dialog. Eine praktisch-theologische Perspektive.

Mit diesem Thema beschäftigt sich Regina Polak am 9.12. in ihrer Antrittsvorlesung in Wien. Sie ist dort seit 1. Oktober 2013 Assoziierte Professorin für Praktische Theologie und Religionsforschung am Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät.

Am 8. Dezember 1965 wurde das Zweite Vatikanische Konzil beendet. 4 Jahre hindurch hatten die Konzilsväter und ihre Berater um zentrale Themen des Glaubens und der Kirche angesichts der Veränderungen der Zeit gerungen. Die Pastoralkonstitution ist aber nicht nur das letzte auf dem Konzil beschlossene Dokument, sondern für Hans-Joachim Sander (Salzburg) auch deren Siegel.