Einen denk- und fragwürdigen Jahrestag, nämlich den Beginn der „Flüchtlingskrise“ im September 2015, lässt Hanspeter Schmitt über die wiederholten Forderungen nach einer Wertedebatte in den deutschsprachigen Ländern nachdenken. Eine solche Wertedebatte müsste den komplexen ethischen wie interkulturellen Herausforderungen entsprechen.

9/11 liegt fünfzehn Jahre zurück. Dem Schock über die Verwundbarkeit des eigenen Staates, der eigenen Gesellschaft folgten unterschiedliche Handlungsmuster. Hilflosigkeit und Überforderung halten angesichts der Toten allerdings noch immer an. Hildegund Keul geht der Frage nach, was die Erfahrung von Verwundbarkeit politisch bedeutet und was der Beitrag der Religionen sein könnte.