Terrence Malick bringt einen für Österreich und Deutschland wichtigen Film ins Kino, in dem die theologische und anthropologische Sensitivität des Regisseurs mit seiner schwebenden Bildsprache erneut kongenial ineinander fließen. Er erzählt mit „Ein verborgenes Leben“ (D/USA 2019) die Geschichte von Franz und Franziska ‚Fani‘ Jägerstätter, Bauern aus Oberösterreich, die in der NS-Zeit in einen tiefen Gewissenskonflikt von Glaube und Gehorsam gerissen werden. Viera Pirker war für feinschwarz.net im Kino.

Kann es das geben: Ein Film über Jesus, stilistisch aktuell, mit Stars besetzt und ästhetisch genau, aber auch erzählerisch gewandt, theologisch klug, und bis zum doch bekannten Ausgang der Geschichte spannend? Regisseur Garth Davis hat das Wagnis dieser Neuerzählung unternommen. Maria Magdalena kommt diese Woche international ins Kino. Eine Filmrezension von Viera Pirker.