Papst Franziskus beklagt, nicht nur bei seinem Besuch auf Lampedusa, eine „Globalisierung der Gleichgültigkeit“, wir haben uns an das Leiden der Anderen gewöhnt, es ist nicht unsere Sache. Ein/e Christ/in darf sich aber nicht aus der Verantwortung stehlen, glaubt Martin Wrasmann und plädiert für einen Haltungswechsel.

Theologie, so könnte man meinen, ist die vernünftige Rede über Gott. Von ReligionskritikerInnen, aber auch von manchen TheologInnen, wird manchmal bestritten, dass man überhaupt von Gott reden oder Gott denken könne – und dass man stattdessen über den „Begriff Gott“ nachdenken müsse, jüngst etwa von Magnus Striet. Ludger Jansen plädiert dafür, dass Striets Argument in die Irre führt: Es ist fehlschlüssig und beruht auf einer falschen Prämisse.