Wächst jetzt zusammen, was zusammengehört? Ein Vierteljahrhundert nach Mauerfall wird offen über Grenzsicherung mit Stacheldraht und Schusswaffen diskutiert. Am Tag der Deutschen Einheit nehmen Michael Schüssler und Gerrit Spallek das Diktum von Willy Brandt zum Ausgangspunkt, um über die Zusammengehörigkeit ganz verschiedener Menschen theologisch nachzudenken. Ihr Plädoyer lautet: mehr Türöffner-Tage!

Einen denk- und fragwürdigen Jahrestag, nämlich den Beginn der „Flüchtlingskrise“ im September 2015, lässt Hanspeter Schmitt über die wiederholten Forderungen nach einer Wertedebatte in den deutschsprachigen Ländern nachdenken. Eine solche Wertedebatte müsste den komplexen ethischen wie interkulturellen Herausforderungen entsprechen.

9/11 liegt fünfzehn Jahre zurück. Dem Schock über die Verwundbarkeit des eigenen Staates, der eigenen Gesellschaft folgten unterschiedliche Handlungsmuster. Hilflosigkeit und Überforderung halten angesichts der Toten allerdings noch immer an. Hildegund Keul geht der Frage nach, was die Erfahrung von Verwundbarkeit politisch bedeutet und was der Beitrag der Religionen sein könnte.

Sommerzeit – Zeit für Städtereisen. Thomas Eggensperger berichtet von einer ökumenischen Studientagung zum Städtetourismus, die im Juni 2016 von der „Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Freizeit und Tourismus“ (DBK) und dem Referat „Kirche in Freizeit, Erholung und Tourismus / Kirche in der Stadt“ (EKD) veranstaltet wurde.

Der Drang in die Städte