Welche Rolle kommt staatspolitischen und staatsrechtlichen Aspekten innerhalb der sozialethischen Migrations- und Integrationsdebatte zu? Wie verhalten sich Gerechtigkeit und Nächstenliebe zueinander? Dass die zeitgenössische Sozialethik blind ist für die Relevanz des Staates, behauptet Axel Bernd Kunze. Ein Zwischenruf zur gerade stattfindenden Jahrestagung der deutschsprachigen Sozialethiker_innen in Berlin.

Queeres Leben, Leben jenseits heterosexueller „Normalität“, ist massiven Anfragen und Anfechtungen ausgesetzt – auch seitens Teilen der Religionen. Die Ausstellung Homosexualität_en, die 2015 in Berlin und 2016 in Münster gezeigt wurde, stellt sich der Sichtmarbachung, Aufarbeitung und Würdigung von LGBTQI Menschen. Ulrike E. Auga war als Gutachterin und Mitwirkende an der Ausstellung beteiligt und stellt ihre Gedanken zu Religion und Geschlecht vor.

Nicht nur das „Ich“, sondern auch das „Wir“ entwickelt die eigene Identität im Gespräch mit Anderen und durch erzählte Geschichte. Welche Rolle spielt dabei die Religion? Wie war dies im Mittelalter? Und was kann eine heterogene und mulitkulturelle Gesellschaft heute daraus lernen? Religiöse Pluralität und die Aufgabe der Kirchengeschichte erläutert Angela Berlis.