Den Hype um Erik Flügges Buch „Jargon der Betroffenheit“ nimmt Arnd Bünker zum Anlass für einen zweiten Blick auf das Buch. Zwar treffen die Phänomenbeschreibungen Flügges zu, die Analyse müsste aber tiefer greifen. Die Kirche „verreckt“ nicht an ihrer Sprache, sie hat ein Relevanzproblem. Die Relevanzkrise lässt sich mit Sprachoptimierung bestenfalls kaschieren aber nicht beheben. Predigerinnen und Prediger müssen je eigene Wege zur Relevanz finden.

Heinz Strunk hat einen Kriminalroman geschrieben, der Leserinnen und Leser in eine fremde Welt entführt. Hauptschauplatz ist die 24h geöffnete Absturzkneipe „Zum goldenen Handschuh“ auf dem Hamburger Kiez. Dort traf Stammgast und Serienmörder Fritz Honka in den 1970er Jahren auf seine Opfer. Gerrit Spallek empfiehlt einen Roman, der die Sinne schärft und nach der Endgültigkeit augenscheinlicher Fertigkeit fragen lässt.

Heute ist der Festtag des Hl. Dominikus. Christian Bauer zeigt, dass dessen 1216 offiziell anerkannter Predigerorden mehr als nur die Inquisition zu bieten hat, sondern auch heute noch ein attraktives Modell christlicher Existenz darstellt. Und dass ein Jesuit, der sich als Papst ‚Franziskus‘ nennt, vielleicht gar kein schlechter Dominikaner wäre…