Segensfeiern? Nein, danke! Queere Kritik an Paarsegnungen für Homosexuelle

Eine Kritik an dem Bemühen um eine Segnung von homosexuellen Partner_innenschaften formuliert Ruben Schneider aus queerer Perspektive. Er stellt dabei die Übernahme traditioneller Muster hetero-normativer Gesellschaften in Frage.

Ich bin ein schwuler Mann und katholischer Christ. Und dennoch lehne ich die aktuell auf dem synodalen Weg diskutierten Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare ab. Aber ich lehne sie nicht aus konservativen Gründen ab, sondern im Gegenteil: ich tue dies aus queerer Perspektive. Ich denke, dass die queer-feministische Kritik an der staatlichen Homo-Ehe (‚Homo-Ehe? Nein, danke!‘ ) a fortiori auf die Idee einer katholischen (Ehe-) Segnung für homosexuelle Paare zutrifft: Ich halte derlei Segnungen im Kern für eine anti-emanzipatorische Assimilation in ein heteronormatives System.

Segnungen als Trojanisches Pferd

Ich möchte hier jedoch niemandem, die oder der eine kirchliche (Ehe-)Segnung wünscht, diesen Wunsch und dieses Recht absprechen. Ich möchte nur das Bedenken artikulieren, dass ich solche Segnungen für ein Trojanisches Pferd halte, welches die Diskriminierung nicht beseitigen, sondern nur verschieben wird.

  1. LGBT*-Bürgerrechtsbewegung und Queer-Theorie

Schon die frühe Schwulenbewegung der 70er Jahre grenzte sich gegen die bürgerlich-liberalen Bemühungen etlicher Homosexueller ab, sich unauffällig in die heterozentristische Gesellschaft zu integrieren. Man verstand schwule Emanzipation dagegen als eingebettet in die umfassendere Kritik an der kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung insgesamt (die marxistischen Schwulengruppen) und widersetze sich offensiv den Anpassungsversuchen an die Mehrheitsgesellschaft (die politische Tuntenbewegung).

Queer-Theorie als Gesellschaftskritik

Nach der Aids-Krise der 80er war die Homosexuellen-Bewegung geteilt in die Bürgerrechtsbewegung, die nach rechtlicher Anerkennung durch den heteronormativen Staat strebte (Öffnung der staatlichen Ehe), und in die Queer-Theorie, die das Programm einer umfassenden Gesellschaftskritik fortsetzte.

Die Queer-Theorie sieht das Ziel der Emanzipation homosexuellen Lebens nicht darin, dass am Ende Homosexuelle in der heteronormativen Institution der monogamen Ehe als zufriedene unauffällige Bürger_innen leben. Sie fragt stattdessen nach den tiefen Wirkmechanismen der „heterosexuellen Matrix“ (Judith Butler), welche die Gesellschaft durchzieht und überall festschreibt, was als „normal“ zu gelten hat und was als „pervers“. Es handelt sich um jene Struktur, die Ausschlüsse und Diskriminierung allererst hervorbringt, und zwar intersektional in allen Dimensionen: in Sex und Gender, im Staat, in der Wirtschaft, in der Bildung, in der Kultur, und nicht zuletzt auch in den Kirchen.

2. Queer-feministische Kritik an der staatlichen Homo-Ehe

Für viele Queer-Theoretiker_innen stellt die Homo-Ehe eine „progressive Kolonisierung“ des homosexuellen Lebens durch den Staat dar, welcher dadurch die bestehenden Normen einfach fortschreibt und lediglich den Radius dessen, was als „normal“ betrachtet wird, auf heiratswillige homosexuelle Paare ausdehnt (interessanterweise stammt die Idee der Homo-Ehe u.a. aus konservativen Kreisen in den USA): Bei der Einführung der Homo-Ehe bleiben die „heterosexuelle Matrix“ und das heteronormative Gesamtsystem mit seinen repressiven Machtverhältnissen bestehen, sie zeigen lediglich ein bisschen mehr Toleranzfähigkeit und erzeugen dadurch eine neue Grenze.

Fortführungen traditioneller Muster

Alle anderen, alternativen Partnerschaftsstrukturen und Weisen, Sexualität und Intimität jenseits der ehelichen monogamen Zweierbeziehung zu leben werden ausgeschlossen und diskriminiert (Degele/Dries/Stauffer 2002: 140-148). Es handelt sich um eine Fortführung traditioneller, exklusiver und heterosexuell normierter Paarungsmuster, und dadurch wird „im Endeffekt die Strukturierung bzw. prinzipielle Diskriminierung vielfältiger Lebens- bzw. Liebensformen nach heterosexuellem Muster weiter ausgebaut: Ein gutes Paar ist nur ein verheiratetes Paar – kein nicht-verheiratetes Tripel, kein Polygam und auch keine andere Lebensgemeinschaft“ (ebd.: 148f.).

Nicht Gleichstellung, sondern lediglich Erweiterung traditioneller Muster.

Letztlich handelt es sich aus queerer Perspektive bei der Homo-Ehe nicht um eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben als solchen, sondern lediglich um eine Erweiterung des Wirkungsbereichs jener althergebrachten Strukturen, die zuvor noch zur Ausgrenzung von Schwulen und Lesben führten. Queer-Theoretiker_innen halten eine Politik des Aushaltens und Erhaltens von Differenzen dagegen, und das letzte Ziel dieser „Verqueerungsdebatten“ besteht in der Abschaffung der Ehe überhaupt und in der Einführung gänzlich neuer, freier Partnerschaftsstrukturen und Rechtsgemeinschaften (Degele/Dries/Stauffer 2002: 150).

3. Sexualmoral und Ehezweck

Wie geht nun der synodale Weg mit Homosexualität um? Der katholischen Lehre zufolge sind homosexuelle Handlungen nicht nur schwere Sünde, sondern sie sind ein „intrinsisches Übel“ (malum intrinsecum), d.h. es gibt keine möglichen Umstände, unter denen sie moralisch gut wären (also auch nicht in einer stabilen monogamen Zweierbeziehung) (vgl. die Nummern 2375-2379 des Weltkatechismus).

Homosexuelle zur Keuschheit berufen?

Homosexuelle sind zur Keuschheit gerufen, und das bedeutet nicht nur sexuelle Enthaltsamkeit, sondern der Nr. 2351 des Katechismus zufolge müssen sie jedwede Regung von erotischer und sexueller Lust innerlich sofort ablehnen und bekämpfen, da sie schon als Gedanken auf intrinsisches Übel ausgerichtet sind (welch toxischen Selbsthass diese Lehre erzeugt, habe ich in Schneider, R. 2019 bechrieben).

Nur die nicht-sexuellen Eigenschaften segnen?

Was jedoch ohne Änderung des Weltkatechismus möglich wäre, ist die Segnung nicht-sexueller Eigenschaften homosexueller Beziehungen: Treue, Verantwortung, Sorge für das gegenseitiges Wohl usw. Nach c. 1056 CIC sind die theologischen Eigenschaften der sakramentalen Ehe ihre Einheit und Unauflöslichkeit, die eine Schicksalsgemeinschaft des ganzen Lebens (consortium totius vitae) und die Hinordnung auf die Ehegüter des Wohls des Ehegatten und das der Nachkommenschaft begründen; die Hinordnung auf Nachkommenschaft ist dabei kirchenrechtlich konstitutiv (Schüller 2019: 161f.).

Die Ehe als Ideal der Einheit

Die Ehe ist theologisch eine „Two-in-one-flesh union“, eine organische Einheit, die bis zur körperlichen Einswerdung in der Verschmelzung der Keimzellen reicht. Genau diese Verschmelzung von Keimzellen ist bei homosexuellen Paaren grundsätzlich (per se) und nicht nur zufällig (per accidens) ausgeschlossen. Daran ändern auch medizinische Reproduktionstechniken wie In-vitro-Fertilisation oder Leihmutterschaft nichts (Lee/George 2008: 646-648). Bei den anderen, nicht-organisch-sexuellen Eigenschaften treuer und dauerhafter monogamer Zweierbeziehungen wird jedoch die Frage gestellt, ob sie nicht auch von homosexuellen Paaren erfüllt werden können (Schüller 2019: 162).

Eheliche Eigenschaften bleiben konstitutiv.

Der Zwischen-Entwurf für einen Segensritus des Arbeitskreises „Beziehungspastoral“ vom März 2019 enthält auch exakt alle Elemente für eine treue monogame Zweierbeziehung. Und das aktuelle Arbeitspapier des Forums „Sexualmoral“ des synodalen Wegs vom 10. September 2019 sagt explizit: „Beziehungsformen aber, in denen sich klar von Werten distanziert wird, die eine christliche Ehe ausmachen oder bei denen entgegenstehende Formen gelebt werden, sind von der Kirche deutlich als unvereinbar mit dem christlichen Glauben zurückzuweisen“ (als Beispiel werden u.a. „offene Mehrfachbeziehungen“ genannt) (S. 16). In den Diskussionen wird überdies ins Feld geführt, dass die ehelichen Eigenschaften solche sind, die „für den Staat stabilisierenden Charakter haben“. Es handelt sich also genau um das, was die Queer-Theorie kritisiert: Die Integration des von der heterosexuellen Matrix ausgegrenzten Anderen in den wiederum von der heterosexuellen Matrix bestimmten Staat.

4. Der Keil in die Community

Segensfeiern (mit oder ohne Änderung des Weltkatechismus) würden genau das produzieren, was die Queer-Theorie eine „hierarchisch differenzierte Integration“ nennt: Die protonormalistische (d.h. strikt ausgrenzende) Repression wandelt sich in eine flexibel-normalistische Repression, welche die Toleranzgrenze des heteronormativen Systems lediglich ein Stück weit verschiebt. Es findet dabei zwar eine Integration des Anderen statt, aber es wird immer noch eine hierarchische Differenz (hier zur heterosexuellen sakramentalen Ehe) aufrecht erhalten. Damit werden neue Ausschlüsse erzeugt und im Blick auf diese Norm neue Anpassungsforderungen an die zu integrierenden Individuen gestellt (Mesquita 2017: 67-69).

Bewertung von guten und schlechten Homosexuellen?

Neben der hierarchischen Differenz zur sakramentalen Ehe würde zudem eine erneute Ausgrenzung stattfinden, diesmal muss unterschieden werden zwischen „guten Homosexuellen“ und „schlechten Homosexuellen“. Das oben genannte Arbeitspapier des synodalen Wegs gibt vor, dass alle Beziehungsformen, die nicht monogam, sexuell exklusiv und ehe-ähnlich sind, zurückgewiesen werden müssen (und die folglich als moralisch falsch bewertet werden). Damit wird ein Keil in die LGBT*-Community getrieben: „Gute Homosexuelle“ sind diejenigen, die sich an der höheren Norm der heterosexuellen sakramentalen Ehe orientieren, „schlechte Homosexuelle“ sind diejenigen, die immer noch in vielfältigen queeren Beziehungsmodellen leben.

Von vermeintlichen Abgründen abgewandt?

Das, was seit der ursprünglichen Schwulen- und Lesbenbewegung der 70er und 80er als Gegenmodell zur homophoben bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft verstanden wird, käme unter die Räder. So spricht im Band „Mit dem Segen der Kirche?“ Tillman-David Schneider auch ausdrücklich von den „Abgründen der homosexuellen Subkultur“ als einer „perversen, morbiden Lebensform“, von der man errettet wird durch den seligen Hafen der monogamen Homo-Ehe, die einem psychische Gesundheit und Selbstwertgefühl verspricht (vgl. Schneider, T.-D. 2019: 63).

Eine Scheintoleranz diskriminiert Minderheiten in der Minderheit.

Eigentlich hätten Homosexuelle dieselben Ziele wie (heteronormative) Heterosexuelle und mit Ausnahme des Geschlechts des Partners wären sie genauso „normal“ (gemäß der heteronormativen Norm) — die nonkonformen Lesben und Schwulen der Subkultur hingegen wären dieser Logik zufolge unnormale, perverse, kaputte Homosexuelle. Eine so strukturierte Toleranz gegenüber Homosexuellen wäre nur eine Scheintoleranz, eine „repressive Toleranz“, welche die „Minderheiten in der Minderheit“ diskriminiert, die totaliter aliter sind.

5. Katholischer Homo-Essentialismus?

Doch wer definiert eigentlich, was ein guter und was ein schlechter Homosexueller ist? Es gibt keine kanonische Geschichte homosexueller Beziehungsformen. Folgt dies also aus einem metaphysischen Wesen des Homosexuellen? Aber wer erkennt diese Homo-Essenz? Die Dogmatiker? Die Pastoraltheologen? Die Bischöfe? Soll denn genau diejenige Institution, die Homosexuelle Jahrhunderte lang unterdrückt hat, jetzt plötzlich die Definitionsmacht werden, welche die Identität der Homosexuellen positiv definiert?

Anmaßung von Bewertungshoheit

Dürfen Homosexuelle nur auf eine bestimmte Weise homosexuell sein, auf eine „quasi-heterosexuelle“, „christlich-katholische Weise“? Wir hätten es mit einer Version von Verfallsgeschichte zu tun, die Konservative erfreuen dürfte: Ursprünglich sind Homosexuelle ihrem Wesen nach eheähnlich-monogam, und die schwule Befreiungsbewegung der 68er, 70er und 80er war bloß ein perverser Niedergang gegenüber diesem wahren Wesen der Homosexuellen. Das Bild vom perversen Homo reproduziert sich, nur hinter einer verschobenen Grenze.

Ein Versuch der Heterosexualisierung
der Homosexualität.

Die Herkunft schwuler Beziehungen stammt jedoch nicht aus der Dimension des biologischen Nachwuchses und die Modelle sind entsprechend anders und vielfältig — gegen den integrationistischen Versuch der „Heterosexualisierung der Homosexualität“ (Sophinette Becker) fanden bereits frühere LGBT*-Aktivist_innen wie Paula L. Ettelbrick deutliche Worte:
„Queer zu sein bedeutet mehr, als ein Haus einzurichten, mit einer Person des gleichen Geschlechts zu schlafen und sich die staatliche Genehmigung dafür einzuholen. Indem sie für das Recht auf legale Ehe plädieren, sind Lesben und Schwule gezwungen zu behaupten, dass wir genauso wie heterosexuelle Paare sind, die gleichen Ziele und Zwecke haben und geloben, unser Leben genauso zu strukturieren […]“.[1]
David McWhirter und Andrew Mattison haben es in „The Male Couple“ von 1987 noch schärfer formuliert:  „[…] heterosexuelle Modelle auf homosexuelle Beziehungen anzuwenden, ist mehr als nur töricht; es ist ein Akt der Unterdrückung“.[2]

6. Homosexuell – Sein als utopische Existenz

Ist eine kirchliche Festlegung dessen, was eine segenswerte homosexuelle Beziehung ist und was nicht, denn wirklich das, was wir jetzt brauchen? Homosexuelle sind Opfer des psychisch und sozial missbräuchlichen heterosexistischen Systems und es ist absurd, wenn sich genau dieses System auf einmal bei seinen Opfern anbiedern will. Was wir brauchen, ist eine Streichung der Nr. 2375 des Weltkatechismus, ein Ende der lehramtlichen Stigmatisierung unserer Sexualität, ein Ende der missbräuchlichen Ideologie, die unsere Psyche durch den toxischen Selbsthass der internalisierten Homonegativität zerfrisst.

Gegen externe Bevormundung

Unsere positive soziale, theologische und spirituelle Selbstidentität hingegen finden wir dann schon selbst. Da brauchen wir keine externe Bevormundung. Wir sind und bleiben das große Andere in einer heteronormativen Religion. Uns in die heteronormative Normalität zu assimilieren, würde genau das wieder ausgrenzen, was wir an Andersheit in die Welt bringen.

Homosexuelle Identität ist, wie die Polittunte Patsy l’Amour laLove sagte, keine isolierte, sondern eine intersektional verwobene und interdependente „Essenz“: Es gibt keine homosexuelle Emanzipation ohne Emanzipation aller Unterdrückten auf dieser Welt, seien sie sexuell, sozial, politisch, wirtschaftlich oder sonstwie unterdrückt.

An der Seite der Ausgegrenzten
treffen sich Christentum und Homosexualität.

Und hier trifft sich Homosexualität mit Christentum: Als Teil einer diskriminierten Minderheit steht man wesentlich auf der Seite der Ausgegrenzten, so wie man als Christ wesentlich auf der Seite der Ausgegrenzten stehen sollte. Homosexualität ist wesentlich eine Infragestellung von Grenzen, sie ist wesentlich ein Drängen zu einer anderen, besseren Welt, sie ist wesentlich emanzipatorisch-utopisch-queer – und diese Emanzipation endet nicht in einer bürgerlichen heteronormativen Ehe.

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Autor: Ruben Schneider, Hochschule für Philosophie SJ, München

Hinweis der Redaktion: Wir freuen uns, mit diesem Artikel einen Diskussionsbeitrag zu einer aktuellen kirchlichen Debatte zu ermöglichen. Diese wird mit einem weiteren Beitrag Anfang November 2019 durch eine zweite Perspektive ergänzt!

Bild: Stanley Dai / unsplash.com

 

Literatur:

Degele, N./Dries, Chr./Stauffer, A. (2002), „Rückschritt nach vorn. Soziologische Überlegungen zu ‚Homo-Ehe‘, Staat und queerer Liebe“, in: polymorph (Hrsg.), (K)ein Geschlecht oder viele? Transgender in politischer Perspektive, Berlin: Querverlag, 137–152.

Ettelbrick, Paula (1993), „Since When Is Marriage a Path to Liberation?“, in: Rubenstein, William B. (Hrsg.), Lesbians, Gay Men, and the Law (New Press Law in Context Series), New Pr., 401–405.

Flügge, Erik: https://www.zeit.de/2019/29/kirche-homosexualitaet-ehe-fuer-alle

Lee, Patrick/George, Robert P. (2008), „Quaestio Disputata: What Male-Female Complementarity Makes Possible: Marriage as a Two-In-One-Flesh Union“, in: Theological Studies (69), 641—662.

McWhirter, D./Mattison, A. (1987), The Male Couple. How Relationships Develop, 4. Aufl., London et al.: Prentice-Hall.

Mesquita, Sushila (2017), Ban Marriage! Ambivalenzen der Normalisierung aus queer-feministischer Perspektive, 3., unver. Aufl., Wien: zaglossus.

Schneider, Ruben (2019), „Found Again. Mein Leben als homosexueller Katholik im Kampf mit internalisierter Homophobie“, in: Remenyi, M./Schärtl, Th. (Hrsg.), Nicht ausweichen. Theologie angesichts der Missbrauchskrise, Münster: Pustet (im Erscheinen).

Schneider, Tillman-David (2019), „Sind homosexuelle Menschen beziehungsfähig? Ein psychoanalytischer Blick auf Liebes- und Beziehungsfähigkeit und die (gesellschaftlichen) Bedingungen, die für das Gelingen notwendig sind“, in: Loos, St./Reitemeyer, M./Trettin, G. (Hrsg.), Mit dem Segen der Kirche? Gleichgeschlechtliche Partnerschaft im Fokus der Pastoral, Freiburg-Basel-Wien: Herder, 54–70.

Schüller, Thomas (2019), „Gleichgeschlechtliche Partnerschaft und Kirchenrecht“, in: Loos/Reitemeyer/Trettin, Mit dem Segen der Kirche?, 158–169.

[1]   „Being queer is more than setting up a house, sleeping with a person of the same gender, and seeking state approval for doing so […]. In arguing for the right to legal marriage, lesbians and gay men would be forced to claim that we are just like heterosexual couples, have the same goals and purposes, and vow to structure our lives similarly […]“.

[2]   „to adapt heterosexual models to homosexual relations is more than just foolhardy; it’s an act of oppression“.

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