Interreligiöser Dialog steht mittlerweile auch auf politischen Agenden. Dies wirft wiederum Fragen für die Religionsgemeinschaften auf. Regina Polak, seit vielen Jahren im interreligiösen Dialog engagiert, gibt Einblicke in aktuelle Diskussionen. Im WS 2020-21 gibt es auf ihre Initiative hin in der Lehre mehrerer Fakultäten der Universität Wien einen Schwerpunkt zum interreligiösen Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam, konzentriert in einer Ringvorlesung.

Aktuelle politische Debatten und Entscheidungen (nicht nur) in Österreich sind geprägt vom Thema des Verhaltens gegenüber Immigrant*innen – und hier besonders im Blick auf muslimische Personen. Regina Polak zeigt an Beispielen und anhand des Autors Amin Maalouf auf, dass es Differenzierung im Diskurs braucht; und dass die Haupt-Konfliktlinie zwischen autoritär und demokratisch läuft.