Urlaubsziel: Sinn

Urlaub als Zeit des Genießens und des Nachdenkens? Tourismus als Aktionsraum für Werte und die existentiellen Fragen des Lebens?  Unter dem Dach des „Spirituellen Tourismus“ finden sich religionsferne oder religionsneue und gerade darin religionsnahe Angebote von Wohlgefühl. (Birgit Hoyer)

„Sinnsuche im Urlaub“ lautete 2015 der Titel einer Tagung im Kloster Marienberg im Vinschgau. Zwei Tage diskutierten TourismusmanagerInnen, Hoteliers, VertreterInnen von Klöstern und kirchlichen Einrichtungen das vielseitige Phänomen des „Spirituellen Tourismus“. 2016 widmeten sich die TagungsteilnehmerInnen in Brixen der Begegnung Gast – GastgeberIn und thematisierten angesichts der Zuwanderung in Europa die Kultur der Gastfreundschaft. Harald Pechlaner, Inhaber des Lehrstuhls Tourismus an der Katholischen Universität Eichstätt, gebürtiger Südtiroler und Elisa Innerhofer, Senior Researcher am Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) fragen in ihren Projekten und Tagungen nach dem Zusammenhang von Spiritualität und Tourismus.

Urlaub als Reflexionsraum

„Immer mehr Menschen dient Urlaub und Reisen dazu, einen Reflexionsraum des persönlichen Denkens und Handelns zu ermöglichen, nach dem Sinn des eigenen Daseins zu fragen, aber auch der Hektik und dem Stress im Alltag zu entfliehen und nach Unterstützung für die Bewältigung schwieriger Lebensabschnitte zu suchen. Die Urlaubsmotivationen verschieben sich in Richtung Sinnsuche, Entschleunigung, Stressbewältigung oder Besinnung und führen zu einem veränderten Urlaubsverhalten. Dies geht einher mit gesellschaftlichem Wertewandel, der zu einer spürbaren Veränderung des Nachfrageverhaltens führt. Es geht dabei um Sehnsüchte und Bedürfnisse von Harmonie und Wohlfühlen, denen kaum mit Anwendungen im Sinne klassischer Wellnessangebote begegnet werden kann, sondern die eine Art Tiefgang erfordern.“

Tourismus kann dabei helfen, mit diesen Sehnsüchten moderner Gesellschaften umzugehen.

So fassen Elisa Innerhofer und Harald Pechlaner die Ergebnisse der Tagung „Sinnsuche im Urlaub“ im Kloster Marienberg und die Beiträge des gleichnamigen Tagungsbands in ihrem Abstract zusammen. 1 In Kooperation mit Vinschgau Marketing, der Kommission für Tourismus und Freizeit der Diözese Bozen-Brixen wollen die Veranstalter mit den Tagungen Impulse für die Entwicklung neuer, wettbewerbsfähiger Tourismusangebote geben und touristischen Anbietern Möglichkeiten aufzeigen, wie Spiritualität und darauf basierende veränderte Sehnsüchte in das tägliche Agieren mit Gästen und Touristen eingebunden werden können. „Spirituelle Reisemärkte sind im Wachstum begriffen und werden in den nächsten Jahren eine beträchtliche Differenzierung erfahren“, so Innerhofer.

Im Begriff der Spiritualität kreuzen sich die Wege des Tourismus und der Praktischen Theologie, aber auch die Suche nach Werten und Sinn spielt in beiden Bereichen eine wichtige Rolle. Spiritueller Tourismus bewegt sich zwischen Religion und Magie, Wellness und Esoterik, Kunst und Kultur, Natur und Kirche, ein Sammelbecken von touristischen Angeboten, Pilgerreisen und Klosteraufenthalten. Angebote des „Spirituellen Tourismus“ reichen von der Burnout-Kur in Thailand über Auszeiten im Kloster bis zu Yoga-Camps für Familien, spirituellem Coaching auf Sardinien und Workshops zur Lebenskrise. Sachsen-Anhalt kann wohl als Vorreiter auf dem Gebiet des „Spirituellen Tourismus“ bezeichnet werden, Thüringen unterhält ein Informationszentrum Spiritueller Tourismus: „Hier erfahren Sie alles aus den Bereichen Kulturtourismus mit den offenen Kirchen und Klosterstätten, mit der Kirchenmusik und der Kirchengeschichte, das betrifft den Wander- und Radtourismus mit den Pilgerwegen und den Radwegekirchen, das betrifft auch den Gesundheitstourismus mit Klosterurlaub, christlichen Mediations- und Fastenkursen bis hin zu Kneippkuren mit ihrer Ordnungstherapie.“ 2

Der „Spirituelle Sommer Südwestfalen“ hat seine eigene Definition von Spiritualität: „Südwestfalen ist reich an Kirchen, Bildstöcken und anderen Formen christlicher Symbolik in der Kulturlandschaft. Hinzu kommt eine große Zahl von Plätzen in der Natur, die bis heute in ihrer besonderen Ausstrahlung wahrgenommen werden: Plätze an Landschaftsgrenzen oder mit Blick auf eine besondere Landschaft und auf symbolhafte Landschaftselemente wie Berge, Bäume und Gewässer. Moscheen, Synagogen und Orte buddhistischer Spiritualität vervollständigen das Bild.“ 3

Spiritualität ist irrational – aber im Marketing rational zu handhaben.

„Demgegenüber bezeichnet der Kölner Marktpsychologe Christoph B. Melchers Spirituellen Tourismus weitaus allgemeiner als ein ‚Familiärwerden mit dem Besonderen‘, dessen Spannbreite vom Familienfoto vor der Statue einer bekannten Persönlichkeit bis zum Empfang eines Lebenssinnes reicht.“ 4 „‘Spirituell‘ reist also, wer: Orte aufsucht, die (subjektiv) bedeutsam sind, an denen sich Bedeutsames verdichtet [oder] eine Bedeutsamkeit geistiger oder geistlicher Art verfolgt – bezogen auf das Seelenleben.“ 5 Die Versuche, Spiritualität und Spirituellen Tourismus zu erklären, zeigen eindrucksvoll ihr eigenes Scheitern. Spiritualität lässt sich nicht eindeutig fassen, auch nicht in Verbindung mit Tourismus. Gleichzeitig hat das Modell in seiner unfassbaren Breite offensichtlich Erfolg und es gilt die These von Melbers: „Spiritualität ist irrational – aber im Marketing rational zu handhaben.“ Der Zweck heiligt offenbar die Mittel – offenbar in touristischem wie theologischem Kontext. Um (Qualitäts-)Kriterien von Spiritualität und Spirituellem Tourismus scheint Theologie noch weniger bemüht zu sein wie die Tourismusbranche, wenn man die Tagungen der EURAC stellvertretend dafür setzt.

Viele Klöster haben ihre oft weitläufigen Gebäude durch touristische Angebote retten können.

„Dass die Kirchen immer weniger Bedeutung im Alltag vieler Menschen haben und dafür mehr Platz im Freizeit- und Tourismusbereich einnehmen, sieht [die Oberkirchenrätin Inken] Richter-Rethwisch nicht als negative Entwicklung. Sie prognostiziert, dass das Verständnis von Gemeinden sich in Zukunft verändern wird. Das Modell ‚Gemeinde auf Zeit‘ werde mehr Platz einnehmen. Auch die über 200 Radwegekirchen, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) seit einigen Jahren aufbaut, spiegeln diese Entwicklung. Die Gemeinden bieten Reisesegen, Gebete und Lieder für unterwegs an. Dafür müsse die Mentalität der Gemeinden von Offenheit geprägt sein und Einflüsse von Besuchern zulassen, sagt Richter-Rethwisch: ‚Der Tourismus könnte eine erfrischende Wiederbelebung der Gemeinden bedeuten.‘ Viele Klöster haben ihre oft weitläufigen Gebäude durch touristische Angebote retten können.“ 6

Kirche und Tourismus wissen um die Transformationen der Gesellschaft, um den ständigen Wandel und die Pluralisierung der Lebenssituationen. Sie bespielen sich überschneidende Märkte in Zeiten der Gleichzeitigkeit und Parallelität von bisher ungleichzeitig Gedachtem, von Widersprüchen und Aporien. Paradoxes bleibt nicht im Gegensatz, sondern wird zum Sowohl-als-auch. Arbeits- und Freizeit diffundieren. Diese richtungs- und ziellosen permanenten Zeitwandlungen verändern Funktion und Rolle des Urlaubs und sie verändern Funktion und Rolle von Religion, Spiritualität. Auf jeden Fall geht es beim Thema Spiritualität und Tourismus um sehr viel mehr als um eine effektive Verkaufsstrategie für Kirchen wie Tourismusbranche.

Urlaub

Mit dem Thema spiritueller Tourismus, mit einer Tagung „Sinnsuche im Urlaub“ wird das Leben thematisiert, Existenzfragen der Menschen von heute, Wege zum Leben. Das verlangt Ernsthaftigkeit und beständige Auseinandersetzung, weil es ums Ganze geht und das Leben in diesen postmodern-modernen Zeiten. Das Thema nimmt Akteure und Verantwortliche in Tourismus und Theologie, Kirchen, und Regionalentwicklung in die Verantwortung – und alle Beteiligten stehen in der Versuchung, sich aus Verantwortungen zu schleichen, unlautere Motive und diese unterstelle ich nicht zuerst den Akteuren im Tourismus – unter dem Deckmantel der Modernität und Aufgeschlossenheit füreinander zu verfolgen, nämlich, dass alles bleiben kann wie es ist, Bewegung nicht notwendig ist.

Spiritualität als fortwährende Umformung des Menschen

Wenn man tiefer blickt, geht es nicht um ein nettes und finanziellen Gewinn bringendes Miteinander, sondern um Bezüge mit Sprengkraft und Verantwortung. Beides lässt sich entdecken, wenn „Spiritualität“ als Thema von Kirchen und Tourismus gelesen wird. Es geht im Begriff der Spiritualität um nichts Geringeres als den Sinn – nicht irgendeiner Tätigkeit –, sondern um den Sinn des Lebens, um Grund und Ziel des eigenen Lebens und des Lebens der Welt. Es geht um das, was in christlichen Kontexten Gott zugeschrieben wird, ein Leben in Fülle für alle, also um Gerechtigkeit und Würde. Spiritualität ist dabei keine fromme Innerlichkeit, kein Rückzug aus der Welt und nichts Abgeschlossenes. Die Kurzdefinition aus der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster macht deutlich, wie gut der Begriff in unsere heutige Zeit passt: „Spiritualität ist die fortwährende Umformung eines Menschen, der antwortet auf den Ruf Gottes.“ 7

(Christliche) Spiritualität passt in diesem Sinne in die Vervielfältigungen unserer Zeit, in die permanenten Veränderungen in die Offenheit hinein, in denen keine Tradition selbstverständlich, kein Erfolg beständig, keine Entwicklung für alle verbindlich ist. Jede/r führt heute ein eigenes Leben, für das keine Kirche, keine Institution, keine Tradition, kein Marketingkonzept ein Muster bereithalten kann. Im Thema Spiritualität haben Kirche und Tourismus auf jeden Fall eines gemeinsam: die Realitäten einer postmodernen Moderne. Es ist dabei die freie Entscheidung der Menschen, welche Rituale, welche Religionsgemeinschaft oder gerade keine, welche Ideen, welche Gruppe, welche Freizeitbeschäftigung, welche Reise oder welcher Sport, welche Orte einen näher an das Eigene, das, was sich richtig anfühlt, heranbringen, was in den Zerrisssenheiten, den Lebenszweifeln und Verzweiflungen eine Ahnung von Glück, Heilsein aufkommen lässt. Wie und wo ist der Grund für ein Vertrauen zu finden, das sich in aller Unsicherheit und Zukunftsangst bewährt, das die individuelle und gesellschaftliche Vielfalt, die Portfolio-Karriere, je individuelles gutes Leben ermöglicht?

Kultur-Partnerschaft: Kirche und Tourismus

Nicht nur Tourismus muss sich immer wieder neu erfinden, auch Kirche, Religion, Glaube, Spiritualität kann nur entdeckt werden – im multiprofessionellen Netz, in den Lebenssituationen der Menschen von heute, in der Partnerschaft von Kirche und Tourismus. Menschen erfinden sich heute immer wieder neu und für dieses Immer-wieder-neu-Finden, dafür braucht der Mensch Zeit, Urlaub, die Erlaubnis, sich wieder für einige Zeit zu orientieren, seine Alltagszeit zu unterbrechen, um seine Lebenszeit und die übergreifende Zeit seiner Epoche in den Blick zu nehmen. In, nicht gegen diese Realitäten geht es für heutige Menschen um Sinnsuche; intensive Auseinandersetzung mit Körper und Geist; persönliche Weiterentwicklung ; um Authentizität, Entspannung, Ausgleich, Vertiefung, Entschleunigung aber auch Besinnung und Einsicht.

Gewöhnlich wird davon ausgegangen, dass sich ein Wirtschaftsbereich wie der Tourismus auf diese Gegebenheiten einstellen muss. Aber auch die Kirchen müssen das und können sich nicht als Gegenwelt entwerfen, können nicht davon ausgehen, dass sie Produkte wie Riten, Gebäude, Geistliches, Wege selbstverständlich und unveränderbar im Schrank stehen haben und nur herausholen müssen, wenn z.B. Tourismusunternehmen anklopfen. Spiritueller Tourismus ist aber auch nicht der Heilsbringer für die Kirchen, nicht die Sicherstellung ihres Status quo und des „Es war immer so“.

Der Kern christlicher Spiritualität, sich verlassen

Der Begriff der Spiritualität kann den Raum eröffnen, aber muss nicht selbstredend Lösungen bieten, die Fragen des Menschen nach dem Woher, Wie und Wohin seiner Existenz in diesen neuen, sich ständig verändernden Realitäten zu denken. Aber genau das ist der Kern christlicher Spiritualität, sich verlassen, sich auf andere einlassen, sich über sich hinausführen lassen. Kirche und Tourismus werden im Punkt Spiritualität sinnvoller Weise Kulturpartner, aber nicht in erster Linie zur Rettung des jeweils eigenen Unternehmens, sondern um des Menschen willen, – eine Einladung zur Religion, einer Religion, die neue Perspektiven eröffnende Deutung dieser Welt meint.

Wilhelm Gräb definiert das Verhältnis von Kultur und Religion neu: „Die Kultur wird nicht mehr von der Religion dominiert, sondern die Religion wird von ihrem Beitrag für die Kultur her beurteilt.“ 8 Theologie muss „lernen, von ‚Gott‘ im Horizont der Unbedingtheitserfahrungen im menschlichen Leben neu zu reden.“ 9 Der Wandel wird offensiv weitergedacht: „Für unser Leben wichtig ist die Öffnung für die Religion, nicht die Rede von Gott. […] Gräb [interpretiert] die Gotteserfahrung dabei als grundlegende Resonanzerfahrung von Menschen mit der sie umgebenden Wirklichkeit.“ (a.a.O. 231f) Religion ist für Gräb „kein Personenmerkmal, sondern ein kommunikativer Tatbestand. […] Als im Unbedingtheitshorizont sich bewegende Lebenssinndeutungspraxis findet religiöse Kommunikation überall dort statt, wo Menschen sich zu der Frage danach äußern, was ihrem Leben einen Sinn gibt. Religion ist die symbolische Kommunikation letztinstanzlicher Lebenssinndeutung.“ 10

 Ich erwarte, dass Europa auch die europäischen Werte lebt.

In diesem Sinne konsequent wählten die TagungsmacherInnen 2016 „Gastfreundschaft“ als Thema – in der Spannung von Fremde und Gastlichkeit, Asyl und Fremdenverkehr. Zwei Faktoren sind es vor allem, die einen Urlaub zu einem gelungenen Reiseerlebnis machen: Natur/Landschaft und Gastfreundschaft. Das hat das Europäische Tourismus-Institut in Trier 2006 für TUI Campus herausgefunden. Unterstützt wird diese Erkenntnis durch eine Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen 2014, die 4.000 Deutsche ab 14 Jahren fragte, was sie im Urlaub glücklich macht. Die meist gegebene Antwort: schöne Natur und Gastfreundschaft. Auf keinen Fall verträgt sich Fremdenverkehr mit Fremdenfeindlichkeit. Tourismus braucht Fremde als Gäste wie als Arbeitskräfte.  In der Beilage zu fvw, TravelTalk, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt und der Süddeutschen Zeitung 2015 mit dem Titel „Wir zeigen Gesicht. Die Tourismusbranche steht ein für ein weltoffenes und gastfreundliches Deutschland.“ übt Hans-Dieter Lohneis, Vorsitzender des Auslandsausschusses des Deutschen Reiseverbands und Mitglied der Geschäftsführung Studiosus Reisen deutliche Kritik an ambivalenten Botschaften, fehlenden Konzepten und den Auswirkungen auf die Branche. „Ich erwarte, dass Europa auch die europäischen Werte lebt. Das heißt Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Beides ist derzeit nicht sichtbar. Wenn die Toleranz und Menschenrechte leiden, leidet auch Europa.“ Ein religiöses Statement? Eine wichtige Mahnung allemal.

Text: Birgit Hoyer; Bild: EURAC Publikationen

  1. Harald Pechlaner; Elisa Innerhofer (Hg.), Sinnsuche im Urlaub: Chancen und Perspektiven für den Tourismus, Bozen 2016
  2. http://www.thueringen-tourismus.de/urlaub-hotel-reisen/informationszentrum-spiritueller-tourismus-128325.html
  3. http://www.wege-zum-leben.com/wege-zum-leben/index.php?ber_id=8260&inh_id=48536
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Spiritueller_Tourismus
  5. Christoph B. Melchers, Spiritueller Tourismus.  http://www.ku-eichstaett.de/fileadmin/160122/files/veranstaltungen/2009/eichstaetter_tourismusgespraeche/DGT_Tagung_Melchers.pdf
  6. http://www.nwzonline.de/reisen/die-suche-nach-dem-sinn_a_30,0,92838971.html#
  7. http://www.pth-muenster.de/view.php?nid=74&page=3
  8. Wilhelm Gräb, Sinn fürs Unendliche. Religion in der Mediengesellschaft, Gütersloh 2002, 230
  9. aa.O. 230f
  10. Birgit Weyel, Wilhelm Gräb, Hans-Günter Heimbrock, Praktische Theologie und empirische Religionsforschung, Leipzig 2013, 148f.
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