Die Präsenzlehre steht gegen Ende des Coronasemesters zwischen ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft. Hochschullehrende wollen das distance learning hinter sich lassen. „Digital“ und „Präsenz“ sind dabei zu Kampfbegriffen geworden. Für Benedict Schöning überdeckt ihre scheinbare Polarität, dass eine überholte Didaktik stabilisiert werden soll. Das ist nicht nur hochschuldidaktisch bedenklich, sondern auch theologisch relevant.