Sexueller und geistlicher Missbrauch lassen die Abgründe menschlicher Existenz bewusst werden. Maria Elisabeth Aigner plädiert dafür, dass die katholische Kirche nicht nur mit ihrer sexualfeindlichen Geschichte aufräumt, sondern sich auch an ihre Bußpraxis erinnert. feinschwarz.net führt damit die Auseinandersetzung mit der Missbrauchsthematik im Vorfeld der vatikanischen Konferenz im Februar fort.

Wie soll sich der Staat gegenüber den Religionsgemeinschaften in Zeiten religiöser Individualisierung und Pluralisierung verhalten? Aus der Schweizer Perspektive, aber mit Relevanz auch für andere religionsrechtliche Situationen reflektiert Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, die vielfältigen Implikationen des Anerkennungsbegriffs.

Das Bedürfnis nach Sicherheit und Ordnung verleitet viele zur Unterstützung patriarchaler Politiker und zum Besuch patriarchaler Gotteshäuser. Auch viele Frauen. Katharina von Kellenbach erinnert an einen Gegenentwurf: Mary Dalys radikale, biblisch-fundierte feministische Theologie. Denn die Macht der Liebe ist weder patriarchal, pompös noch  prachtvoll.